Die Liebe des Lebens verloren?!

divorce-619195_1920Ich hatte vor kurzem eine sehr interessante und beeindruckende, aber auch sehr traurige Sitzung mit einer Klientin.

Die Frau hatte sich vor vielen Jahren in einen Mann verliebt, wie sie mir berichtete, war das der Mann ihres Lebens. Er trug sie auf Händen, was ihr aus ihrem bisherigen Leben, vor allem aus ihrer Kindheit völlig unbekannt war. Er las ihr die Wünsche von den Lippen ab, wie man so schön sagt.
Als Beispiel gab es immer frische Blumen auf dem Tisch. In der Kindheit hingegen wurde sie von ihren Eltern nicht gesehen, geschweige denn ihr Tun anerkannt oder wertgeschätzt. Sie wurde verbal, vor allem von ihrer Mutter, bis ins Tiefste verletzt.

Diese Frau hat sich einen Beruf ausgesucht, bei dem sie anderen Menschen helfen kann. Sie bekommt  sowohl von ihren Kolleginnen und Kollegen, als auch von ihren „Patienten“ viel Anerkennung, Lob und Wertschätzung, was sie innerlich (be)stärkt und aufbaut und ihr die Bestätigung gibt, nach der sie sich so viele Jahre gesehnt hatte.  Die Gefahr dabei ist jedoch, dass man die eigenen Grenzen nicht beachtet und sich übernimmt; förmlich ausbrennt bei seiner Arbeit und der damit verbundenen Anerkennung.

Vor ein paar Jahren hatte sie dann auch einen burnout. Sie hat in der darauf folgenden Zeit gelernt, „NEIN“ zu sagen und auf ihre eigenen Grenzen zu hören. Das war kein leichter Weg und sie wird immer wieder auf die Probe gestellt.

Durch das Aufgehen in ihrer Arbeit hat sie überhaupt nicht bemerkt, wie es ihrem „Traummann“ ging. ER bekam nicht die notwendige Bestätigung bei seiner Arbeit. Ganz im Gegenteil, der Druck, psychischer Druck und Leistungsdruck, wurden immer größer. Zu Hause wurde er und auch sein Tun von seiner völlig überarbeiteten Partnerin nicht gesehen. Somit bekam er weder bei der Arbeit, noch von seiner Ehefrau die Anerkennung und Wertschätzung, die auch er gebraucht hätte.

Aus meiner Erfahrung können die wenigsten Männer ihre Wünsche und Sehnsüchte, Gefühle, Sorgen, Kummer, all das, was ihnen auf dem Herzen liegt, nicht oder nur ganz selten äußern.

Leider kam dann eine neue Frau ins Spiel, die ihm all das gab, wonach auch er sich gesehnt hatte.

Rückblickend kamen meiner Klientin bei diesem Gespräch und meinen vielen Nachfragen öfters die Tränen in die Augen. Aus diesem Blickwinkel hatte sie das Ende der Beziehung bisher nicht gesehen.  Aus dem „Schuft“, der sich eine Affäre „sucht“, mit der er ein neues Leben aufbaut, verbunden mit den ganzen Gefühlen wie Wut, Hass, Ärger, Trauer…. kam es zu dem Gedanken über den liebenswerten Menschen, der er einmal für sie war.

Nehmen Sie sich Zeit auch Ihre Partnerschaft zu pflegen und zu sehen,

-Wie geht es dem anderen?

-Was braucht der andere gerade?

-Was belastet ihn oder die Partnerschaft?

-Welche Wünsche und Sehnsüchte hat er oder sie?

Beachten Sie dabei, dass Frauen oft eine allerbeste Freundin haben, mit der sie über all das sprechen können. Männer sprechen über solche Themen mit ihren Freunden eher selten.

Eine Partnerschaft /Beziehung/ Ehe ist schnell zerstört. Wie lange braucht es dann wieder, jemanden Neues zu finden, Vertrauen aufzubauen und den Schlüssel zum Herzen dem anderen zu übergeben.

Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, um eventuell auch einen anderen Blickwinkel zu bekommen, kommen Sie gerne auf mich zu. Ich nehme mir gerne Zeit für SIE.

Sehnsüchtiges Warten auf eine SMS

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Bei einem kürzlich geführten Gespräch kam folgende Thematik zur Sprache:

Eine Klientin litt darunter, dass Sie ständig auf Ihr Handy schauen musste, ob die ersehnte SMS  eingegangen war. Ihre Gedanken kreisten fast ausschließlich um dieses Thema. Sie konnte sich nur schwer zu etwas anderem motivieren. Wenn dann die SMS kam, war sie entweder viel zu kurz, oder enthielt mehr Emojis oder enthielt nur ein, für Sie nicht aussagekräftiges Bild. Sie litt sehr unter dieser Thematik. Sie hat dies mit Gefühlen wie:

„ich bin nicht interessant genug“,

„ich bin es nicht wert“,

„ich bin nicht liebenswert“,

„man(n) (wert)schätz mich nicht“, verbunden.

Kennen Sie das auch, Sie warten auf eine SMS und sie kommt nicht, oder aus Ihrer Sicht viel zu spät oder die Antwort, der Kommentar sind alles andere als befriedigend.

Sie fühlen sich sehr bescheiden.

Es zieht sie förmlich runter.

Sie fühlen sich abhängig.

Sie haben Angst vor dieser Abhängigkeit.

Sie sind unglücklich und traurig.

Alles erscheint grau und trüb und mit wenig Sinn und Freude verbunden.

Sie fragen sich, „Wie komme ich da wieder raus, was mache ich da gerade für einen Blödsinn? Wie schaffe ich es mich selbst glücklich zu machen? Mich selbst als die wichtigste Person in meinem Leben zu schätzen?“

Geht es Ihnen manchmal genauso? Welche Gefühle kommen bei Ihnen noch ins Spiel? Wie gehen Sie damit um?

Sie dürfen gerne auf mich zukommen, ich unterstütze und begleite Sie gerne in dieser Lebensphase, damit SIE Ihr Leben leben und zum Dirigenten Ihres Lebens werden.

Sprechen Sie mich an!

Haben die alten Glaubenssätze noch Gültigkeit?

du bis wundervollHeute habe ich mal wieder etwas dazu gelernt.

Glaubenssätze, die bei mir, wie im Gehirn eintätowiert sind/waren:

 

  • „Schau mal, wie du rum läufst, Was sollen denn die Nachbarn von uns denken?“
  • „Das kriegst du eh nicht hin.“
  • „Du bist nicht gut genug“
  • „Du musst dich nur genügend anstrengen, dann bist du etwas wert, dann wirst du
    wertgeschätzt, dann hat man dich lieb“
  • „So lange du die Füße unter meinen Tisch stellst….“
  • „Stell dich nicht so an“

Gehören diese Glaubenssätze heute noch zu mir, NEIN!

Sie schränken mich in meinem Leben enorm ein.

Als Beispiel „ Was sollen denn die Nachbarn denken?“ Sie werden eh etwas über mich denken, vielleicht positiv, vielleicht negativ, vielleicht interpretieren sie noch etwas dazu? Aber das bin nicht ich. Das ist das Gespinst meiner Nachbarn. Ich möchte ICH sein, ich möchte frei sein, ich möchte mein Leben leben, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was denken die anderen über mich!

Meine wirklichen Freunde akzeptieren mich so, wie ich bin!

Bei denjenigen, bei denen ich mich anstrengen muss, um einen Wert zu haben, wertgeschätzt zu werden, gesehen und geachtet zu werden, vielleicht auch geliebt zu werden, das sind Menschen, die kenne ich vielleicht, aber das sind auf jeden Fall keine Freunde.

Wenn man als Kind immer wieder der Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern nachgehechelt hat und sie selten oder gar nicht bekommen hat, so hat man häufig ein Muster entwickelt, eine Art Überlebensstrategie, da man als Kind ja abhängig ist von seinen Eltern.
Ein Muster unter welchen Voraussetzung man ein klein bisschen Liebe, Aufmerksamkeit und/oder Zuwendung bekommt. Leider haben viele Menschen dieses Muster häufig mit ins Erwachsenenleben mitgenommen und begeben sich so in eine Abhängigkeit vom Partner, von anderen Menschen. Diese Beziehungen sind selten gesund.

Mein Ausbilder beim Psychosynthese Counselling Hans Piron hat während den Workshops sehr häufig erwähnt, „Du hast die Macht und die Kraft dich selbst glücklich zu machen!“

Auch Sie haben diese Macht und Kraft und sind für ihr eigenes Glück verantwortlich!

Werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens und lassen Sie nicht Ihr Leben von anderen dirigieren.

Ich habe z.B. eine Affirmation die mich jeden Tag daran erinnert

Du bist wundervoll – Vergiss das nie!“

Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auf mich zukommen!

„Ich begebe mich in die Nähe von Menschen die mir gut tun“

 

Lebenskarten

Gerade hatte ich die Empfehlung einer „Lebenskarte: Ich begebe mich in die Nähe von Menschen die mir gut tun“ in der Hand.
Umgib dich mit Menschen, die dir Kraft schenken, anstatt sie dir zu rauben, die dir Mut geben anstatt ihn dir zu nehmen und dir zuhören anstatt dich zu unterbrechen oder das Thema immer wieder auf sich zu lenken, die in einen Dialog gehen und nicht im Monolog sprechen.
Verbringe die Zeit mit lieben Menschen, die deinen inneren Akku mit Zuspruch und Lachen wieder aufladen.
Wie wichtig das doch für jeden von uns ist, aber vor allem sollte es auf Gegenseitigkeit beruhen. Wer fast ausschließlich von sich erzählt und die Aufmerksamkeit auf sich und sein Leben lenkt, der raubt anderen – vielleicht unbewusst – die Energie.
Wenn man sich jedoch mit lieben Menschen umgibt, die aufrichtiges Interesse am Leben des anderen haben, die zuhören und nachfragen, die verstehen und sich hineinversetzen wollen, dann erlebt man eine energiebereichernde Zeit. Es ist schön, zu erleben, dass man gesehen, wahrgenommen und geschätzt wird, dass das Gegenüber versucht, sich in einen hineinzuversetzen und versucht, die Situation zu verstehen.
Woran erkennst du Menschen, die dich Energie kosten?
Sie reden überwiegend von sich / Monolog statt Dialog
Sie können sich über deine Erfolge „nicht“ freuen, vielleicht sind sie sogar neidisch darauf
Dein Wohlbefinden ist nicht oder nur wenig wichtig für sie
Sie sehen dich nicht als gleichwertig an
Sie fühlen sich als etwas Besseres, intelligenter, interessanter
Sie rauben dir Kraft und Energie
Du hast das Gefühl du gibst sehr viel für die Beziehung und wenig kommt zurück

Woran erkennst du Menschen, die dich energetisch bereichern?
Sie haben aufrichtiges Interesse an dem was du sagst und tust
Sie hinterfragen zu ihrem Verständnis
Sie stellen dir Fragen und bringen dich zum Nachdenken
Sie motivieren dich
Sie inspirieren dich
Sie regen dich an
Sie sind empathisch
Die Zeit mit ihnen empfindest du als wertvoll und bereichernd
Dein Bauchgefühl zeigt dir intuitiv wer dir gut tut und wer nicht. Vertraue darauf!
Du entscheidest, welchem Menschen du Raum in deinem Leben gibst und wieviel Raum du ihnen erlaubst einzunehmen. Wenn du für dich keine Grenzen setzt, nicht bewusst entscheidest mit welchen Menschen du dich umgeben möchtest, entscheiden anderen für dich.
Also entscheide dich bewusst für dein Umfeld!
Verbringe mehr Zeit mit Menschen, die dir gut tun. Verbringe weniger Zeit mit Menschen, die dir nicht gut tun, vielleicht möchtest du dich auch von manchen Menschen trennen, die dir überhaupt nicht gut tun. Sich von Menschen zu lösen, zu trennen, kann schwer sein, kann Kraft kosten und manchmal auch unangenehm sein. Dadurch schaffst du Zeit und Raum für Menschen, die dein Leben bereichern. Es geht um dein Leben und deinen Lebensweg.
Nimm dein Leben in die Hand, werde du zum Dirigenten deines Lebens!
Viel Erfolg!
Wenn du hierbei Unterstützung brauchst, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.

Das Foto, als auch der Titel sind aus http://www.Lebenskarten.de

Nichts geht mehr! Keine Kraft für nichts!

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Ich sehe zurzeit Menschen, die zum Teil keine Kraft haben, morgens das Bett zu verlassen oder sich für irgendetwas zu motivieren. Keine alten und gebrechlichen Menschen, nein, junge, zum Teil ganz junge Menschen. Da scheint die Körperhygiene, die Nahrungsaufnahme, sich geistig oder körperlich mit etwas zu beschäftigen keine Rolle oder eine stark untergeordnete Rolle zu spielen. Sie haben schlichtweg keine Kraft, keine Energie oder vielleicht auch keinen Lebenssinn mehr.
Es kostet mich enorme Energie, das mit anzusehen und zu verstehen:“ Du kannst, wenn überhaupt, minimal etwas bewegen.“ Ich stelle mir die Frage: “Wo ist die Lebensenergie, der Wille? Was ist passiert, dass dieser Zustand eingetreten ist? Hätte man schon früher in den Krankheitsprozess eingreifen können und ihn in eine andere Richtung lenken können?“ Fragen über Fragen und keine Antworten.
Umso wichtiger halte ich es, dass jeder nicht nur auf seine körperliche, sondern auch auf seine seelische Gesundheit achtet.
Laut einem Artikel aus der Zeitschrift „Gehirn & Geist“ (06-2017)kommt es in Japan nun häufiger zu einem „Karoshi“; zu Deutsch: Tod durch Überarbeitung. Des Weiteren wird dort beschrieben, dass wer regelmäßig mehr als 55 Stunden pro Woche arbeitet, ein um 33% höheres Risiko hat, an einem Schlaganfall zu sterben. Die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Herzattacke steigt um 13%. Von den vielen psychischen Leiden, die durch andauernde Überlastung begünstigt werden, ganz zu schweigen.
Wobei wir heute nicht nur den Stress bei der Arbeit kennen, nein auch Beziehungsstress, Prüfungsstress und mittlerweile auch den Freizeitstress.
Entscheidend aber ist, wie wir mit dem Stress umgehen und wie wir über ihn denken.
Die folgenden 7 Strategien sind laut wissenschaftlichen Studien hierfür am besten geeignet:
1 Akzeptieren was ist
2 Ändern, was sich ändern lässt
3 Gelassenheit trainieren
4 Für Ausgleich sorgen
5 Soziale Beziehungen pflegen
6 Flexibel bleiben und
7 Verantwortung übernehmen.
Ich hoffe ich konnte Sie zum Nachdenken anregen.
Sollten Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, damit Sie zum Dirigenten Ihres Lebens werden, sprechen Sie mich gerne darauf an.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Kontrollsucht – Verlustängste

Heute rief mich eine Interessentin an und berichtete mir, dass sie vermehrt Ängste hat, verlassen zu werden und aus diesen Gründen vermehrt eine Kontrolle ausübt.

Sie fühlt sich dabei sehr unwohl und die Leichtigkeit und Lebensfreude ist stark beeinträchtigt.

Kennen Sie das auch?

Im Verlauf des Gesprächs erwähnte sie dann Gefühle aus der Kindheit wie:

„abgeschoben zu sein“

„allein gelassen zu sein“.

Ebenso teilte sie mir mit, dass ihr Vater häufig zu ihr sagte:

„Du bist zu blöd“

„Du kriegst eh nichts auf die Reihe“.

Sehr verletzende Worte, die tiefe Wunden verursacht haben und die nach all den Jahren immer noch sehr präsent sind als Glaubenssätze:

  • Ich kriege eh nichts auf die Reihe
  • Ich bin zu blöd.

Diese Glaubenssätze behindern sie an der Umsetzung ihrer Ziele. Ihr fehlt das Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in sich selbst.

Ich habe ihr eine Empfehlung gegeben, einen Brief an ihre Mutter und einen an ihren Vater zu schreiben, indem sie alles so genau wie möglich aufschreibt, was sie sich als Kind gewünscht hätte oder wie sie sich in der ein oder anderen Situation gefühlt hat. Welche Gefühle und welche Gedanken, welche Ängste und Sorgen bestanden.

Durch das Aufschreiben bringt sie die negativen Gefühle, die Wünsche, die Sorgen und Ängste… aufs Papier. Diese (be)lasten nun nicht mehr so schwer auf ihrer Seele und ihrem Herzen. Sie hat so einen Abstand dazu geschaffen.

Sie kann nun diese Briefe, wenn sie es für sinnvoll erachtet an ihre Eltern versenden; ebenso ist es aber auch möglich, sie zu verbrennen oder zu vergraben. Somit werden diese Etiketten ( = negativen Glaubenssätze), die sie von ihren Eltern, sicherlich unbewusst mitbekommen hat, die aber nicht die ihren sind, von ihr abgelöst und lasten nicht mehr auf ihr.

Man kann auch einzelne Glaubenssätze nehmen und sie dann ins Feuer werfen und dabei  wie befreiend rufen: „Ihr gehört nicht zu mir, ihr dürft gehen!“

Probieren Sie es aus! Ich würde mich über einen Kommentar, wie Sie sich danach gefühlt haben, freuen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, kommen Sie gerne auf mich zu! Damit Sie

ZUM DIRIGENTEN IHRES LEBENS

werden und nicht andere!!

2017-04-22 10.09.20

Grübeln

 

Kennst du das auch, da ist man todmüde, könnte im Stehen einschlafen und trotzdem kommt man nicht zur Ruhe. Man wälzt sich im Bett hin und her – der Alltag lässt einen einfach nicht los – das Gedanken-Karusell im Kopf dreht sich unaufhörlich weiter. Zudem kommen die Gedanken: „Ich muss schlafen, damit ich fit für den nächsten Tag bin.“ Aber mit diesem ganzen Druck ( „Ich muss…“ ) findet man natürlich keinen erholsamen Schlaf. Was aber kann ich tun, dass mein Kopf und auch ich zur Ruhe kommen?

Wer immer wieder ins Grübeln verfällt, kann dieses Verhalten nur sehr schwer abstellen.

Laut Recherche ist es häufig spätabends am schlimmsten, so dass sich die Betroffenen im Bett hin und her wälzen und vor lauter Grübeln nicht einschlafen, bzw. nicht durchschlafen können und so am nächsten Tag müde, erschöpft und zum Teil unkonzentriert sind. Der erholsame Schlaf blieb in seiner Quantität und Qualität aus.

Unser menschliches Gehirn hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, sich nahezu alle denkbaren Situationen, die in der Zukunft eintreten könnten, auszumalen. So können mögliche Probleme vorhergesehen und mögliche Lösungen entwickelt werden, um vorausschauende Entscheidungen treffen zu können. Problematisch wird es, wenn das Leben und die Gesundheit durch das permanente Grübeln beeinträchtigt werden. Das ist dann der Fall, wenn z.B. die Laune sehr häufig leidet, weil immer wieder negative oder angstbesetzte Situationen gedanklich durchgespielt werden, man nicht ein- und durchschlafen kann, weil der Kopf ständig arbeitet, es schwer fällt sich auf andere Dinge zu konzentrieren und die Freude an früheren Hobbies oder Aktivitäten ausbleibt.

Es gibt zwei Arten von Grüblern:

  1. die „Wiederkäuer“. die vergangene Situationen ständig durchdenken und analysieren und
  2. die permanenten Sorgenkinder, die sich permanente Sorgen über Dinge in der Zukunft machen.

Beiden gemeinsam ist, dass sie nicht im Hier und Jetzt leben.

Hier ein paar Tipps, wie man das Grübeln verringern und nach und nach abstellen kann:

  • Bewusst machen, dass man grübelt. Grübeln passiert meist unbewusst und verschlingt häufig eine Menge Zeit, ohne ein Ergebnis. Klatschen Sie hierzu hin und wieder laut in die Hände und rufen laut STOPP (= „Gedankenstopp“). Diese Methode wirft Sie gedanklich aus Ihrem Gedanken-Karussell.
  • Häufig sind die Gedanken, die man sich macht, völlig übertrieben. Beim Reflektieren kann man feststellen, dass man sich die Situation viel schlimmer ausgemalt hat, als sie überhaupt eintreten könnte. Probieren Sie es, hinterfragen Sie sich, kann das überhaupt eintreten?
  • Abstellen von „wiederkäuenden“ Gedanken. Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern. Es kostet Energie und belastet und ist nicht zielführend. Besser nutzt man diese Energie, um über Probleme oder Situationen im Hier und Jetzt nachzudenken und Lösungen zu suchen. Schreiben Sie sich hierzu das Problem auf und welches Ziel Sie erreichen wollen. Wenn dieses Ziel zu weit entfernt ist, unterteilen Sie es in Unterziele und überlegen Sie, wie Sie dieses jeweilige Unterziel Schritt für Schritt erreichen können. Brain storming –  was käme als Lösung in Frage? Das Erreichen von Unterzielen spornt Sie an, das nächste Etappenziel zu erreichen. Feiern Sie das Erreichen Ihrer jeweiligen Ziele, das motiviert Sie.
  • Achtsamkeitsübungen
    Wie z. B. Meditation, Autogenes Training, Yoga, Visualisierungen oder den sogenannten body scan.
    Hier muss jeder für sich herausfinden, was ihm Freude bereitet.
  • Ändern Sie Ihre Denkweise
    Verbieten Sie sich nicht das Grübeln, sonst werden Sie erst recht grübeln (das ist wie mit dem rosaroten Elefanten), sondern lenken Sie sich z.B. durch angenehme, schöne Dinge, die Sie gerne tun ab. Gehen Sie mal wieder ins Kino, ins Konzert, treffen Sie sich mit Freunden und haben gemeinsam Spaß, treiben Sie Sport oder gehen Sie in die Saune. Alles ist erlaubt!

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung. In diesem Sinne

WERDEN SIE ZUM DIRIGENTEN IHRES LEBENS

Ich unterstütze Sie gerne beim Erreichen Ihrer Ziele!