Alles hat seine Zeit

Gegensätze

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“

Aus: „PREDIGER SALOMO Kapitel 3, Vers 14“

Wenn Sie den o.g. Text lesen, wird Ihnen bewusst, dass jeweils die Gegensätze genannt werden. Beides gehört zum Leben dazu, weinen und lachen, glückliche Stunden und auch traurige.

Oft wollen wir das eine, aber das andere nicht. Das ist nicht möglich.

Was auch immer Sie zurzeit belastet, versuchen Sie die Belastungen und sich selbst nicht zu bekämpfen, sondern sie zu akzeptieren. Vielleicht indem Sie sagen:“ Ich verstehe es zur Zeit „noch“ nicht, aber es wird einen Sinn haben“. Vielleicht können Sie in Betracht ziehen, dass in diesem zurzeit „Schlechten“ etwas „Gutes“ vorborgen sein könnte, was Sie eines Tages entdecken; und dass diese Erfahrung eine Bereicherung für Ihren weiteren Lebensweg ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie freundlich mit sich und dem was jetzt ist sind.

Wenn Sie Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen benötigen, kommen Sie gerne auf mich zu, ich nehme mir Zeit für Sie.

 

Ich habe mein Herz aufgeräumt..

 

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Aus einem Blogbeitrag von „www.Tagesrandbemerkung.at“

von Friedrich Wilhelm Nietzsche über Schwierigkeiten
„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“
Ein sehr zutreffender Blogbeitrag von „Tagesrandbemerkungen.at“, wie ich aus eigener Erfahrung schreiben kann. Immer mal wieder werden alte Erinnerungen, Verletzungen, Trauer und Tränen, Vertrauensbrüche, nicht erfüllte Hoffnungen und Wünsche getriggert und mir nochmals ins Bewusstsein gerufen. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte sie entsorgen, damit mein Lebensrucksack leichter wäre. Manche Erinnerungen tun so weh, als ob sie gestern statt gefunden haben, dabei sind sie zum Teil viele Jahre her. Ich wünschte mir sie würden wenigstens verblassen und dann nicht mehr so weh tun. Es dauert immer wieder eine Zeit des neuen Verarbeitens und zum Teil des mir Vergebens.
Was ich aber immer wieder daraus lerne ist, dass mich diese Erfahrungen stärker gemacht haben. Sie sind es die mir den Antrieb in meinem Leben geben, nicht aufgeben, weiter machen, weiter kämpfen. Auf jedes Tal kommt wieder ein Gipfel! Manche Täler sind tiefer, grauer und trüber, als andere. Dafür ist das Erklimmen des nächsten Gipfels um so erfreulicher.
Jedoch sollte man aber auch bereit sein hinzuschauen, zu reflektieren, Gefühle zulassen und aushalten. Dabei kann es passieren, dass sich die in der Kindheit (über-)lebensnotwendigen Strategien (ich habe sie immer als meine Schatzkisten bezeichnet) öffnen und man damit arbeiten kann. Jedoch empfehle ich dies nicht alleine zu tun, sondern sich professionelle Hilfe zu suchen. Nicht umsonst waren es damals Strategien, die einem bewahrt haben, nicht erträgliche Situationen auszuhalten und somit dem Überleben gedient haben.
Diese Widerstandsfähigkeit der Psyche wird auch Resilienz genannt. Sie ist die Fähigkeit, äußere Lebenseinflüsse wie etwa Krisen zu bewältigen und diese als Teil der eigenen menschlichen Weiterentwicklung und Reifung zu betrachten.
Resiliente Menschen geben nicht auf, sondern richten den Blick nach vorne und schöpfen Kraft von innen (durch Akzeptanz, positiven Zuspruch, Selbstvertrauen etc.) und außen (durch nahestehende Menschen, psychologische Hilfe etc.). Die gegenwärtigen Umstände werden als das angenommen, was sie sind!
„Es ist, wie es ist!“
Sie glauben daran, auch in schweren Zeiten die Dinge selbst in der Hand zu haben. Das eigene Schicksal nicht einfach passiv und hilflos hinnehmen zu müssen, sondern es aktiv auf eine bessere Lebenssituation hin bearbeiten zu können.
In diesem Sinne werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens! Nehmen Sie ihr Leben aktiv in die Hand.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie mich gerne an.

Ich bin nicht gut (genug)!

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Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Klientin. Nennen wir Sie im folgenden Text der Einfachheit halber Beate.

Beate ist seit ca. 16 Jahre psychisch krank und versucht seit dem Ihr Leben wieder „in den Griff“ zu bekommen. Sie hat einen 15-/16-jährigen Sohn, den Sie aufgrund Ihrer Erkrankung direkt nach der Geburt in eine Pflegefamilie gegeben hat. Sie hat regelmäßig mit Ihrem Sohn Kontakt, Sie schreibt ihm regelmäßig Briefe und trifft sich auch regelmäßig mit ihm, leider jedoch nur im Beisein des Jugendamtes, was Sie sehr belastet. Sie sagte mir, dass Sie maximal 2 Minuten alleine sind.

Sie lebt in einer Wohnung alleine und versorgt sich komplett selbstständig, sprich einkaufen, kochen und die Wohnung in Ordnung halten. Wie Sie mir mitteilte, hat Sie zum Putzen manchmal keine Lust und verschiebt es dann. Was Sie für sich als Makel betrachtet. Aber mal Hand aufs Herz, wer von uns putz gerne, bzw. verschiebt das nicht auch manchmal oder gar öfters? Ist man deshalb nicht gut (genug)?

Sie sagte mir, dass Sie viele Kanten und Ecken hätte, z.B. Perfektionismus, Pünktlichkeit…. Und das Sie aufgrund dessen viele Probleme hätte.  Auch hier fragte ich Sie, ob Sie mir jemanden nennen könnte, der keine Ecken und Kanten hätte? Jeder Mensch hat mehr oder weniger Ecken und Kanten, das macht uns als Menschen aus!

Ich bekam das Gefühl, dass Beate sich nicht so annehmen und lieben kann, wie Sie ist. Dabei hatte Sie in diesen Jahren so viel erreicht, Sie hat sich Ihre Selbstständigkeit zurück erobert und möchte diese, wie Sie mir sagte, auch sehr ungern wieder aufgeben. Sie sprach davon erst im hohen Alter, wenn Sie nicht mehr kann.

Jedoch konnte Sie all das nicht für sich annehmen und als etwas Positives verbuchen. Sie ist, wie Sie sagte: “nicht gut (genug)“.

Ich stellte Ihr eine Frage: „Wie sollen andere Menschen Sie lieben, wenn Sie sich selbst nicht liebt und annimmt, wie Sie ist?“

° Sie hat nun eine Hausaufgabe mitbekommen, Sie darf in Ihr Tagebuch eintragen, was Ihr jeden Tag gelungen  ist, z.B. einen Kuchen gebacken, die Wohnung geputzt, obwohl Sie es lieber verschieben wollte, oder raus zu gehen, obwohl Sie lieber im Bett liegen geblieben wäre….

°Des Weiteren habe ich Ihr empfohlen ein Freudetagebuch zu führen, sprich ein Tagebuch in dem nur die schönen Momente eines Tages festgehalten werden. Dieses Freudetagebuch wird mehr und mehr zu einer Kraftquelle werden. Diese Idee habe ich aus dem Buch von Luise Reddemann  „Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“

„Und auch das unglücklichste Leben hat seine Sonnenstunden und seine kleinen Glücksblumen zwischen dem Sand und Gestein.“ (Hermann Hesse)

Sie können dies für sich alleine ausprobieren, sollten Sie Unterstützung benötigen, dann sprechen Sie mich gerne an!

Viel Erfolg!!

Sind Sie auch im Stress?

Stress
Wer kennt nicht das Gefühl, „im Stress“ zu sein. Jeder zweite Deutsche fühlt sich mindestens einmal in der Woche gestresst. Stress wird häufig als Krankheit der Gegenwart bezeichnet, deren Folgekosten auf über 30 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt werden.
Die Ursachen für den Stress können vielfältig sein: Sie liegen z. B. in der zunehmenden Belastung am Arbeitsplatz, am morgendlichen Stau auf dem Weg zur Arbeit, an familiären Auseinandersetzungen, am permanenten Zeitdruck oder am dauernden Lärm. Mittlerweile kennen wir nicht nur Arbeitsstress, sondern auch Beziehungsstress, Prüfungsstress und sogar Freizeitstress! Schon Grundschüler haben zuweilen volle Terminkalender und verspüren Leistungsdruck (lt. einer Studie der Universität Bielefeld 2015).
Menschen fühlen sich überfordert und reagieren gereizt, nervös, ärgerlich oder mit Niedergeschlagenheit und Ohnmacht.

Es ist wichtig zu erkennen, dass Stress zum Leben dazugehört und richtig dosiert sogar positive Aspekte aufweist: Stress spornt zu körperlichen und geistigen Höchstleistungen an und ist Basis für Erfolgserlebnisse, Glücksgefühle, Schwung und Vitalität.

Stress, als Reaktion auf Stressoren, ist eine angeborene und/oder erworbene Reaktion, die es den Menschen ermöglicht, sich schnell auf veränderte Lebensumstände einzustellen.

Wie der Einzelne auf Stressoren reagiert, ist auf das Zusammenspiel zwischen den situativen Anforderungen und der individuellen Bewertung zurückzuführen.

Menschen können objektiv gleiche Anforderungen oder Belastungen, subjektiv unterschiedlich empfinden.

Ob eine bestimmte Stress-Situation als negativ oder positiv erlebt wird, ist nicht immer vorhersehbar. Was einen gestern noch vollkommen ruhig gelassen hat, kann einen heute vollkommen aus dem Gleichgewicht werfen.

Vereinfacht dargestellt besteht Stress
aus drei
Komponenten: 

  1. Stressor (Auslöser)
    a) physisch: Schmerz, Hitze, Träume, übervoller Magen, Schichtdienst,
    Reizüberflutung, Bewegungsmangel
    b) psychisch: Partnerschaft, Familie, Umfeld, Angst, Kummer, Konflikte,
    Bedrohung, Termindruck, Fremdbestimmung, Konkurrenzkampf
    c) sozial: Leistungsanforderung, Überlastung;
    d) Arbeit: Leistungsanforderung, Überlastung, Störung (Großraumbüro)
    e) Negative Gedanken: Es allen recht machen wollen, sich als Versager fühlen,
    immer nur das Schlimmste erwarten
  2. Stressverstärker
    Motive und Einstellungen: Perfektionismus, kontrollierendes
    Verhalten, Selbstüberforderung und Ungeduld
  3. Stressreaktion
    = körperliche und/oder psychische Aktivierung
  • Zu einer aktiven Stressbewältigung gehören:
     Analyse der persönlichen Ausgangssituation

 Kennenlernen verschiedener Methoden der Stressbewältigung

 Auswahl von geeigneten Maßnahmen und Einsatz in konkreten Situationen

 Entwicklung eines persönlichen Antistressprogramms

 Laufende Überprüfung, ob die angewandten Maßnahmen wirksam bleiben

Welche Strategien hatten Sie bisher, um mit Stress besser umzugehen?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es keine Patentlösung zur Stressbewältigung gibt. Was der eine als optimale Stressbewältigungsmethode empfindet, hilft dem anderen überhaupt nicht. Was im Berufsalltag erfolgreich angewandt wird, versagt vielleicht im Familienleben.

Wichtig jedoch ist, dass Sie merken, dass Sie im Stress sind und sich durch geeignete Methoden einen Ausgleich verschaffen und nicht nach und nach in den Burnout rutschen.
Ich kann Ihr Arbeitsklima natürlich nicht verbessern, die hohe Erwartungshaltungen Ihrer Vorgesetzten nicht reduzieren oder gar familiäre Probleme lösen. Ich kann Ihnen aber Techniken mitgeben, wie Sie Ihr persönliches Umfeld wieder anders wahrnehmen können und welche Möglichkeiten es gibt, die Säulen, die Ihr Lebensfundament tragen, wieder zu stärken.

So haben Sie die Möglichkeit, wieder gelassener und selbst-bestimmter mit Ihren Sorgen und Problemen umzugehen, Ihrem Leben aktiv einen neuen Sinn zu geben und so Ihre Lebensfreude- und qualität wiederzufinden.

Werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens und lassen Sie nicht Ihr Leben von anderen dirigieren. Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auf mich zukommen! Ich nehme mir gerne Zeit für Sie!

P.S. einen Film, den ich Ihnen in diesem Zusammenhang sehr empfehlen möchte, können Sie unter folgendem Link: http://www.bueronymus.de/2018/10/02/filmtipp-der-kapitalismus-des-traums/ noch bis 07.11.2018 online ansehen.

Die Liebe des Lebens verloren?!

divorce-619195_1920Ich hatte vor kurzem eine sehr interessante und beeindruckende, aber auch sehr traurige Sitzung mit einer Klientin.

Die Frau hatte sich vor vielen Jahren in einen Mann verliebt, wie sie mir berichtete, war das der Mann ihres Lebens. Er trug sie auf Händen, was ihr aus ihrem bisherigen Leben, vor allem aus ihrer Kindheit völlig unbekannt war. Er las ihr die Wünsche von den Lippen ab, wie man so schön sagt.
Als Beispiel gab es immer frische Blumen auf dem Tisch. In der Kindheit hingegen wurde sie von ihren Eltern nicht gesehen, geschweige denn ihr Tun anerkannt oder wertgeschätzt. Sie wurde verbal, vor allem von ihrer Mutter, bis ins Tiefste verletzt.

Diese Frau hat sich einen Beruf ausgesucht, bei dem sie anderen Menschen helfen kann. Sie bekommt  sowohl von ihren Kolleginnen und Kollegen, als auch von ihren „Patienten“ viel Anerkennung, Lob und Wertschätzung, was sie innerlich (be)stärkt und aufbaut und ihr die Bestätigung gibt, nach der sie sich so viele Jahre gesehnt hatte.  Die Gefahr dabei ist jedoch, dass man die eigenen Grenzen nicht beachtet und sich übernimmt; förmlich ausbrennt bei seiner Arbeit und der damit verbundenen Anerkennung.

Vor ein paar Jahren hatte sie dann auch einen burnout. Sie hat in der darauf folgenden Zeit gelernt, „NEIN“ zu sagen und auf ihre eigenen Grenzen zu hören. Das war kein leichter Weg und sie wird immer wieder auf die Probe gestellt.

Durch das Aufgehen in ihrer Arbeit hat sie überhaupt nicht bemerkt, wie es ihrem „Traummann“ ging. ER bekam nicht die notwendige Bestätigung bei seiner Arbeit. Ganz im Gegenteil, der Druck, psychischer Druck und Leistungsdruck, wurden immer größer. Zu Hause wurde er und auch sein Tun von seiner völlig überarbeiteten Partnerin nicht gesehen. Somit bekam er weder bei der Arbeit, noch von seiner Ehefrau die Anerkennung und Wertschätzung, die auch er gebraucht hätte.

Aus meiner Erfahrung können die wenigsten Männer ihre Wünsche und Sehnsüchte, Gefühle, Sorgen, Kummer, all das, was ihnen auf dem Herzen liegt, nicht oder nur ganz selten äußern.

Leider kam dann eine neue Frau ins Spiel, die ihm all das gab, wonach auch er sich gesehnt hatte.

Rückblickend kamen meiner Klientin bei diesem Gespräch und meinen vielen Nachfragen öfters die Tränen in die Augen. Aus diesem Blickwinkel hatte sie das Ende der Beziehung bisher nicht gesehen.  Aus dem „Schuft“, der sich eine Affäre „sucht“, mit der er ein neues Leben aufbaut, verbunden mit den ganzen Gefühlen wie Wut, Hass, Ärger, Trauer…. kam es zu dem Gedanken über den liebenswerten Menschen, der er einmal für sie war.

Nehmen Sie sich Zeit auch Ihre Partnerschaft zu pflegen und zu sehen,

-Wie geht es dem anderen?

-Was braucht der andere gerade?

-Was belastet ihn oder die Partnerschaft?

-Welche Wünsche und Sehnsüchte hat er oder sie?

Beachten Sie dabei, dass Frauen oft eine allerbeste Freundin haben, mit der sie über all das sprechen können. Männer sprechen über solche Themen mit ihren Freunden eher selten.

Eine Partnerschaft /Beziehung/ Ehe ist schnell zerstört. Wie lange braucht es dann wieder, jemanden Neues zu finden, Vertrauen aufzubauen und den Schlüssel zum Herzen dem anderen zu übergeben.

Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, um eventuell auch einen anderen Blickwinkel zu bekommen, kommen Sie gerne auf mich zu. Ich nehme mir gerne Zeit für SIE.

Sehnsüchtiges Warten auf eine SMS

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Bei einem kürzlich geführten Gespräch kam folgende Thematik zur Sprache:

Eine Klientin litt darunter, dass Sie ständig auf Ihr Handy schauen musste, ob die ersehnte SMS  eingegangen war. Ihre Gedanken kreisten fast ausschließlich um dieses Thema. Sie konnte sich nur schwer zu etwas anderem motivieren. Wenn dann die SMS kam, war sie entweder viel zu kurz, oder enthielt mehr Emojis oder enthielt nur ein, für Sie nicht aussagekräftiges Bild. Sie litt sehr unter dieser Thematik. Sie hat dies mit Gefühlen wie:

„ich bin nicht interessant genug“,

„ich bin es nicht wert“,

„ich bin nicht liebenswert“,

„man(n) (wert)schätz mich nicht“, verbunden.

Kennen Sie das auch, Sie warten auf eine SMS und sie kommt nicht, oder aus Ihrer Sicht viel zu spät oder die Antwort, der Kommentar sind alles andere als befriedigend.

Sie fühlen sich sehr bescheiden.

Es zieht sie förmlich runter.

Sie fühlen sich abhängig.

Sie haben Angst vor dieser Abhängigkeit.

Sie sind unglücklich und traurig.

Alles erscheint grau und trüb und mit wenig Sinn und Freude verbunden.

Sie fragen sich, „Wie komme ich da wieder raus, was mache ich da gerade für einen Blödsinn? Wie schaffe ich es mich selbst glücklich zu machen? Mich selbst als die wichtigste Person in meinem Leben zu schätzen?“

Geht es Ihnen manchmal genauso? Welche Gefühle kommen bei Ihnen noch ins Spiel? Wie gehen Sie damit um?

Sie dürfen gerne auf mich zukommen, ich unterstütze und begleite Sie gerne in dieser Lebensphase, damit SIE Ihr Leben leben und zum Dirigenten Ihres Lebens werden.

Sprechen Sie mich an!

Haben die alten Glaubenssätze noch Gültigkeit?

du bis wundervollHeute habe ich mal wieder etwas dazu gelernt.

Glaubenssätze, die bei mir, wie im Gehirn eintätowiert sind/waren:

 

  • „Schau mal, wie du rum läufst, Was sollen denn die Nachbarn von uns denken?“
  • „Das kriegst du eh nicht hin.“
  • „Du bist nicht gut genug“
  • „Du musst dich nur genügend anstrengen, dann bist du etwas wert, dann wirst du
    wertgeschätzt, dann hat man dich lieb“
  • „So lange du die Füße unter meinen Tisch stellst….“
  • „Stell dich nicht so an“

Gehören diese Glaubenssätze heute noch zu mir, NEIN!

Sie schränken mich in meinem Leben enorm ein.

Als Beispiel „ Was sollen denn die Nachbarn denken?“ Sie werden eh etwas über mich denken, vielleicht positiv, vielleicht negativ, vielleicht interpretieren sie noch etwas dazu? Aber das bin nicht ich. Das ist das Gespinst meiner Nachbarn. Ich möchte ICH sein, ich möchte frei sein, ich möchte mein Leben leben, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was denken die anderen über mich!

Meine wirklichen Freunde akzeptieren mich so, wie ich bin!

Bei denjenigen, bei denen ich mich anstrengen muss, um einen Wert zu haben, wertgeschätzt zu werden, gesehen und geachtet zu werden, vielleicht auch geliebt zu werden, das sind Menschen, die kenne ich vielleicht, aber das sind auf jeden Fall keine Freunde.

Wenn man als Kind immer wieder der Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern nachgehechelt hat und sie selten oder gar nicht bekommen hat, so hat man häufig ein Muster entwickelt, eine Art Überlebensstrategie, da man als Kind ja abhängig ist von seinen Eltern.
Ein Muster unter welchen Voraussetzung man ein klein bisschen Liebe, Aufmerksamkeit und/oder Zuwendung bekommt. Leider haben viele Menschen dieses Muster häufig mit ins Erwachsenenleben mitgenommen und begeben sich so in eine Abhängigkeit vom Partner, von anderen Menschen. Diese Beziehungen sind selten gesund.

Mein Ausbilder beim Psychosynthese Counselling Hans Piron hat während den Workshops sehr häufig erwähnt, „Du hast die Macht und die Kraft dich selbst glücklich zu machen!“

Auch Sie haben diese Macht und Kraft und sind für ihr eigenes Glück verantwortlich!

Werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens und lassen Sie nicht Ihr Leben von anderen dirigieren.

Ich habe z.B. eine Affirmation die mich jeden Tag daran erinnert

Du bist wundervoll – Vergiss das nie!“

Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auf mich zukommen!

„Ich begebe mich in die Nähe von Menschen die mir gut tun“

 

Lebenskarten

Gerade hatte ich die Empfehlung einer „Lebenskarte: Ich begebe mich in die Nähe von Menschen die mir gut tun“ in der Hand.
Umgib dich mit Menschen, die dir Kraft schenken, anstatt sie dir zu rauben, die dir Mut geben anstatt ihn dir zu nehmen und dir zuhören anstatt dich zu unterbrechen oder das Thema immer wieder auf sich zu lenken, die in einen Dialog gehen und nicht im Monolog sprechen.
Verbringe die Zeit mit lieben Menschen, die deinen inneren Akku mit Zuspruch und Lachen wieder aufladen.
Wie wichtig das doch für jeden von uns ist, aber vor allem sollte es auf Gegenseitigkeit beruhen. Wer fast ausschließlich von sich erzählt und die Aufmerksamkeit auf sich und sein Leben lenkt, der raubt anderen – vielleicht unbewusst – die Energie.
Wenn man sich jedoch mit lieben Menschen umgibt, die aufrichtiges Interesse am Leben des anderen haben, die zuhören und nachfragen, die verstehen und sich hineinversetzen wollen, dann erlebt man eine energiebereichernde Zeit. Es ist schön, zu erleben, dass man gesehen, wahrgenommen und geschätzt wird, dass das Gegenüber versucht, sich in einen hineinzuversetzen und versucht, die Situation zu verstehen.
Woran erkennst du Menschen, die dich Energie kosten?
Sie reden überwiegend von sich / Monolog statt Dialog
Sie können sich über deine Erfolge „nicht“ freuen, vielleicht sind sie sogar neidisch darauf
Dein Wohlbefinden ist nicht oder nur wenig wichtig für sie
Sie sehen dich nicht als gleichwertig an
Sie fühlen sich als etwas Besseres, intelligenter, interessanter
Sie rauben dir Kraft und Energie
Du hast das Gefühl du gibst sehr viel für die Beziehung und wenig kommt zurück

Woran erkennst du Menschen, die dich energetisch bereichern?
Sie haben aufrichtiges Interesse an dem was du sagst und tust
Sie hinterfragen zu ihrem Verständnis
Sie stellen dir Fragen und bringen dich zum Nachdenken
Sie motivieren dich
Sie inspirieren dich
Sie regen dich an
Sie sind empathisch
Die Zeit mit ihnen empfindest du als wertvoll und bereichernd
Dein Bauchgefühl zeigt dir intuitiv wer dir gut tut und wer nicht. Vertraue darauf!
Du entscheidest, welchem Menschen du Raum in deinem Leben gibst und wieviel Raum du ihnen erlaubst einzunehmen. Wenn du für dich keine Grenzen setzt, nicht bewusst entscheidest mit welchen Menschen du dich umgeben möchtest, entscheiden anderen für dich.
Also entscheide dich bewusst für dein Umfeld!
Verbringe mehr Zeit mit Menschen, die dir gut tun. Verbringe weniger Zeit mit Menschen, die dir nicht gut tun, vielleicht möchtest du dich auch von manchen Menschen trennen, die dir überhaupt nicht gut tun. Sich von Menschen zu lösen, zu trennen, kann schwer sein, kann Kraft kosten und manchmal auch unangenehm sein. Dadurch schaffst du Zeit und Raum für Menschen, die dein Leben bereichern. Es geht um dein Leben und deinen Lebensweg.
Nimm dein Leben in die Hand, werde du zum Dirigenten deines Lebens!
Viel Erfolg!
Wenn du hierbei Unterstützung brauchst, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.

Das Foto, als auch der Titel sind aus http://www.Lebenskarten.de

Nichts geht mehr! Keine Kraft für nichts!

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Ich sehe zurzeit Menschen, die zum Teil keine Kraft haben, morgens das Bett zu verlassen oder sich für irgendetwas zu motivieren. Keine alten und gebrechlichen Menschen, nein, junge, zum Teil ganz junge Menschen. Da scheint die Körperhygiene, die Nahrungsaufnahme, sich geistig oder körperlich mit etwas zu beschäftigen keine Rolle oder eine stark untergeordnete Rolle zu spielen. Sie haben schlichtweg keine Kraft, keine Energie oder vielleicht auch keinen Lebenssinn mehr.
Es kostet mich enorme Energie, das mit anzusehen und zu verstehen:“ Du kannst, wenn überhaupt, minimal etwas bewegen.“ Ich stelle mir die Frage: “Wo ist die Lebensenergie, der Wille? Was ist passiert, dass dieser Zustand eingetreten ist? Hätte man schon früher in den Krankheitsprozess eingreifen können und ihn in eine andere Richtung lenken können?“ Fragen über Fragen und keine Antworten.
Umso wichtiger halte ich es, dass jeder nicht nur auf seine körperliche, sondern auch auf seine seelische Gesundheit achtet.
Laut einem Artikel aus der Zeitschrift „Gehirn & Geist“ (06-2017)kommt es in Japan nun häufiger zu einem „Karoshi“; zu Deutsch: Tod durch Überarbeitung. Des Weiteren wird dort beschrieben, dass wer regelmäßig mehr als 55 Stunden pro Woche arbeitet, ein um 33% höheres Risiko hat, an einem Schlaganfall zu sterben. Die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Herzattacke steigt um 13%. Von den vielen psychischen Leiden, die durch andauernde Überlastung begünstigt werden, ganz zu schweigen.
Wobei wir heute nicht nur den Stress bei der Arbeit kennen, nein auch Beziehungsstress, Prüfungsstress und mittlerweile auch den Freizeitstress.
Entscheidend aber ist, wie wir mit dem Stress umgehen und wie wir über ihn denken.
Die folgenden 7 Strategien sind laut wissenschaftlichen Studien hierfür am besten geeignet:
1 Akzeptieren was ist
2 Ändern, was sich ändern lässt
3 Gelassenheit trainieren
4 Für Ausgleich sorgen
5 Soziale Beziehungen pflegen
6 Flexibel bleiben und
7 Verantwortung übernehmen.
Ich hoffe ich konnte Sie zum Nachdenken anregen.
Sollten Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, damit Sie zum Dirigenten Ihres Lebens werden, sprechen Sie mich gerne darauf an.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Kontrollsucht – Verlustängste

Heute rief mich eine Interessentin an und berichtete mir, dass sie vermehrt Ängste hat, verlassen zu werden und aus diesen Gründen vermehrt eine Kontrolle ausübt.

Sie fühlt sich dabei sehr unwohl und die Leichtigkeit und Lebensfreude ist stark beeinträchtigt.

Kennen Sie das auch?

Im Verlauf des Gesprächs erwähnte sie dann Gefühle aus der Kindheit wie:

„abgeschoben zu sein“

„allein gelassen zu sein“.

Ebenso teilte sie mir mit, dass ihr Vater häufig zu ihr sagte:

„Du bist zu blöd“

„Du kriegst eh nichts auf die Reihe“.

Sehr verletzende Worte, die tiefe Wunden verursacht haben und die nach all den Jahren immer noch sehr präsent sind als Glaubenssätze:

  • Ich kriege eh nichts auf die Reihe
  • Ich bin zu blöd.

Diese Glaubenssätze behindern sie an der Umsetzung ihrer Ziele. Ihr fehlt das Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in sich selbst.

Ich habe ihr eine Empfehlung gegeben, einen Brief an ihre Mutter und einen an ihren Vater zu schreiben, indem sie alles so genau wie möglich aufschreibt, was sie sich als Kind gewünscht hätte oder wie sie sich in der ein oder anderen Situation gefühlt hat. Welche Gefühle und welche Gedanken, welche Ängste und Sorgen bestanden.

Durch das Aufschreiben bringt sie die negativen Gefühle, die Wünsche, die Sorgen und Ängste… aufs Papier. Diese (be)lasten nun nicht mehr so schwer auf ihrer Seele und ihrem Herzen. Sie hat so einen Abstand dazu geschaffen.

Sie kann nun diese Briefe, wenn sie es für sinnvoll erachtet an ihre Eltern versenden; ebenso ist es aber auch möglich, sie zu verbrennen oder zu vergraben. Somit werden diese Etiketten ( = negativen Glaubenssätze), die sie von ihren Eltern, sicherlich unbewusst mitbekommen hat, die aber nicht die ihren sind, von ihr abgelöst und lasten nicht mehr auf ihr.

Man kann auch einzelne Glaubenssätze nehmen und sie dann ins Feuer werfen und dabei  wie befreiend rufen: „Ihr gehört nicht zu mir, ihr dürft gehen!“

Probieren Sie es aus! Ich würde mich über einen Kommentar, wie Sie sich danach gefühlt haben, freuen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, kommen Sie gerne auf mich zu! Damit Sie

ZUM DIRIGENTEN IHRES LEBENS

werden und nicht andere!!

2017-04-22 10.09.20