Digital Detox – digitale Entgiftung

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Wir leben in einem immer schneller werdenden digitalen Zeitalter. Der Laptop, das Smartphone, das Tablett, das Navigationssystem… gehören mittlerweile zu unserem normalen zivilisierten Leben dazu.

Wer bewusst lebt hat in erster Linie gesunde Gewohnheiten, die er sich mit Absicht angewöhnt hat. Wie z.B. das morgendliche Meditieren oder das Lesen vor dem zu Bett gehen. Solche Menschen stehen im regelmäßigen Austausch mit sich und reflektieren sich. Ihr Inneres gibt Ihnen die Rückmeldung, ob alles gut ist und wenn nicht, was nicht ok ist.

Aber auch bei diesen „bewusst-lebenden“ Menschen können sich neue Gewohnheiten ganz still und heimlich in den Alltag einschleichen. Sie nehmen immer mehr Aufmerksamkeit, Zeit und Energie in Anspruch, zu diesen gehören sicherlich die oben genannten digitalen Systeme. Durch Sie erlebt man eine Faszination. Tag für Tag machen sie sich breiter und übernehmen mehr die Kontrolle über uns. Hierdurch tauchen wir länger und häufiger in die digitale Welt ein.

Mal Hand aufs Herz, wie lange sind Sie täglich im Internet, wie oft schauen Sie aufs Handy, ob eine neue Nachricht gekommen ist oder jemand einen coolen Beitrag bei Instagram oder Pinterest gepostet hat. Es wird uns vermittelt, dass jederzeit unglaublich viele – vermeintlich wichtige – Dinge gleichzeitig passieren. Wenn wir jedoch genau hinsehen, dann sind viele Informationen unwichtig, veraltet oder oft genug fake-news.

Wenn ich die Welt um mich herum betrachte, so beobachte ich oft, wie Menschen in Cafe`s sitzen und anstatt sich zu unterhalten, ist jeder mit seinem Smartphone beschäftigt. Ebenso sehe ich häufig junge Mütter, die Ihre Kinder im Kinderwagen  spazieren fahren und gleichzeitig in ihrem Handy Nachrichten tippen, anstatt sich mit Ihren Kindern zu  unterhalten. Das gleiche ist bei Hundespaziergängen, anstatt die Natur zu betrachten und mal die Seele baumeln zu lassen, wird über in-ear-Kopfhörer mit z.B. der Freundin oder dem Freund telefoniert.

Hier stellt sich doch wirklich die Frage, wie abhängig, ja süchtig, sind wir tatsächlich schon nach den kleinen digitalen Hilfsmitteln?

Wir sehnen uns nach Ruhe! Wir wünschen uns weniger Stress! Wir wollen einfach mal „nicht erreichbar sein“! Manch einer fühlt sich vielleicht sogar als Sklave der modernen, digitalen Welt!

Es ist nicht leicht, Abstand zur digitalen Welt zu schaffen, auf Entzug zu gehen. Aber versuchen Sie es doch einfach einmal in den eigenen vier Wänden auf die digitale Welt zu verzichten… Nach nur wenigen Tagen werden Sie merken, dass Ihre Gedanken wieder klarer werden, dass es leiser um Sie herum wird, Ihr Stresslevel sinkt und Sie sich freier und ausgeglichener fühlen. Sie haben wieder mehr Zeit für Dinge zur Verfügung, die Ihnen z.B. vor der digitalen Zeit wichtig waren, wie z.B. Meditation, Spaziergänge, gemeinsame intensive Zeit mit Ihren Lieben oder mit guten Freunden, Lesen…..

Und vor allem gewinnen Sie die Kontrolle über Ihr eigenes Leben wieder. Dann werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens

In diesem Sinne –

Offline – do not distrub!

Probieren Sie es aus. Teilen Sie mir Ihre Erfahrungen gerne mit!!

Wann Freunde wichtig sind

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„Freunde sind wichtig
zum Sandburgenbauen,
Freunde sind wichtig
wenn andre dich hauen,
Freunde sind wichtig
zum Schneckenhaussuchen,
Freunde sind wichtig
zum Essen von Kuchen.

Vormittags, abends,
im Freien, im Zimmer …
Wann Freunde wichtig sind?
Eigentlich immer!“

aus: Georg Bydlinski, Wasserhahn und Wasserhenne

Heute bin ich beim Ausmisten meines Bücherschranks auf dieses Gedicht gestoßen, welches wir damals im Kindergarten (vor ca. 20 Jahren) ausgehändigt bekommen hatten.

Ich habe länger darüber nachgedacht, wie wichtig ehrliche Freunde im Leben eines jeden sind. Es gibt Menschen, die haben 100erte Freunde z.B. auf Facebook oder anderen social media Einrichtungen, wie z.B. Instagram, Pinterest oder Twitter. Andere, die kennen den Herrn oder Frau sowieso mit dem haben sie mal ein paar Worte gewechselt. All das aber meine ich nicht, solche Beziehungen verstehe ich unter Bekannte oder sogar flüchtige Bekannte, aber nicht Freunde.

Meine wirklichen Freunde kann ich an einer Hand abzählen, aber wenn es darauf ankommt, sind sie für mich da. Ich kann über meine glücklichen Gedanken und Erlebnisse berichten, wie auch über meine trüben. Ich kann weinen, trauern, wütend, deprimiert und verzweifelt sein, sie hören mir zu und machen mir Mut. Sie sind einfach da! Sie be- und verurteilen nicht. Ich darf so sein, wie ich bin ohne mich verstellen zu müssen aus Angst es wird irgendwann einmal gegen mich verwendet.

„Der Schlüssel zum Herzen muss behutsam weiter gegeben werden“ dies wurde mir vor langer Zeit von einer lieben Frau empfohlen.

Leider musste ich die Erfahrung machen, dass nur noch wenige Menschen bereit sind für eine ehrliche, aufrichtige und nicht-verletzende Freundschaft. Meist geht es um Macht, besser sein zu wollen, um Neid und Gier.

Manche Menschen haben es leider nie (in Ihrer Kindheit) gelernt Nähe zuzulassen. Sie wurden bereits als Kleinkinder von ihren engsten Bezugspersonen nicht in der Art und Weise angenommen und geliebt, wie sie es sich gewünscht haben. Dabei entstanden tiefgreifende Verletzungen und um diese nicht noch einmal zu spüren / zu erleben reagieren sie verletzend und abweisend. Hier kommt ein Teufelskreis zustande, der Wunsch nach Nähe, sich öffnen zu können und die enorme Angst verletzt zu werden. Dieses Persönlichkeitsmuster kann nur therapeutisch aufgelöst werden.  In unserer hektischen und schnelllebigen Zeit reflektieren nur noch wenige über ihr Verhalten, Ihre Gefühle und Empfindungen.

Was ich sehr schade finde, denn „wann sind Freunde wichtig – eigentlich immer!“

Ich bin unendlich dankbar für meine Freunde!

Übrigens Freundschaften müssen auch gepflegt werden, wie ein Blume, damit sie wächst und gedeiht.

Er melde sich nicht mehr! – Ghosting!

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Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Freundin über „Kontakte im Internet“, auf den sogenannten dating-Seiten und deren Verlauf. Meine weitere Recherche ergab dazu folgendes:

Ghosting bezeichnet ein unangekündigtes Verlassen aus einem Kontakt, das Verschwinden von der Bildfläche und die fehlende Reaktion auf jeglichen Kontaktversuch.

Von einem mehr oder weniger innigen Kontakt auf NULL, ohne Ankündigung. Zunächst steht vor allem der emotionale Schmerz über diese Funkstille oder das Aus im Vordergrund. Denn es schmerzt, wenn man so gar keine Rückmeldung bekommt und mit ganz vielen Fragenzeichen ????? im Kopf zurück bleibt.

Warum antwortet er nicht?

War an meiner letzten Nachricht was falsch?

Hab ich zu viele Fragen gestellt?

Habe ich zu wenig Informationen über mich preisgegeben?

Gab es einen anderen, interessanteren Kontakt? Bin ich nicht interessant genug?

War das alles nur ein Fake?

Man schaut z.B. aufs Handy, Stunde um Stunde keine Rückantwort,  nach ein paar Tagen ist einem klar, da wird auch nichts mehr kommen. Nur das warum, bleibt ungeklärt! Zurück bleibt ein tiefer Schmerz.

Für unsere Vorfahren war das Verlassenwerden, speziell bei Säuglingen und Kleinkindern ein echtes Gesundheitsrisiko, auch das Überleben war gefährdet. Auch heute kommen die wenigstens Menschen ohne ein stabiles soziales Netzwerk von Verwandten, Freunden und / oder Bekannten nicht aus. Verschwindet jemand plötzlich ohne jegliche Erklärung, stürzt das den Verlassenen in eine Verzweiflung, depressionsähnliche Zustände… Das Urvertrauen ist angegriffen.

Verlassenwerden rührt also an absoluten elementaren Ängsten!

In einer Dating-Seite finde ich den Kommentar, dass in der Praxis vor allem Männer sich für diesen Weg des Kontaktabbruchs entscheiden. Frauen hingegen erwarten in der Regel eine klare Stellungnahme oder zumindest einen Hinweis darauf, das sich das Dating nicht so entwickelt , wie er es sich erwartet hat.

Das klingt sehr kalt, ist aber leider zur Realität geworden und damit keine Ausnahme mehr.

Es kann jedoch auch noch weitere Gründe für das Ghosting geben:

z.B.

*Beruflicher und familiärer Stress

*Eigene Altlasten aus vergangenen Beziehungen

*Unsicherheit

*Unterschiedliche Erwartungshaltung

*Fehlendes Interesse….

Fakt bleibt aber, egal was der Grund dafür ist, dass das Verschwinden ohne jede Erklärung eine schmerzvolle Erfahrung ist.

Sie können die andere Seite (in diesem Fall den Verlassenden) nicht verändern, aber Sie können Ihren Umgang mit solchen Situationen selbst beeinflussen.

Ich habe in meinem Büro eine Affirmation hängen: „ du bist wertvoll, vergiss das NIE!“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Frühlingszeit.

Sollten Sie Unterstützung auf Ihrem Lebensweg benötigen, so melden Sie sich bei mir. Ich begleite Sie gerne, damit Sie zum Dirigent Ihres Lebens werden!

Mentale Blockaden

Concept of decision making

Ja, über einen Monat keinen neuen Blogbeitrag verfasst.

Was nicht heißen soll, dass es keine Themen gab, doch es gab ein paar Themen, jedoch war und bin ich noch mit meinem eigenen Thema beschäftigt.

Nachdem ich das Buch „Schluss mit diesen Spielchen“ von Renate und Ulrich Dehner gelesen und für mich bearbeitet hatte, nahm ich die Empfehlung in diesem Buch wahr und kaufte mir das Buch „Steh dir nicht im Weg, mentale Blockaden überwinden“ ebenfalls von den beiden o.g. Autoren.

Ich kann beide Bücher sehr empfehlen.

Das zweite Buch ist ein Arbeitsbuch, indem der Leser aufgefordert wird sich über seine negativen Gedanken und die damit zusammenhängenden Gefühle, Gedanken zu machen und die möglichst schriftlich zu formulieren.

Die Autoren beschreiben hier, dass wir in den meisten unserer Fälle durch unsere Bewertung der Situation selbst für die Gefühle verantwortlich sind. Damit haben wir es in der Hand, sicherlich nicht immer, wie es uns geht.

Ich habe dies selbst ausprobiert, anhand von drei Situationen in denen ich mich getroffen und betroffen gefühlt habe. Durch die andere Sichtweise (wie würde jemand, der viel Gelassenheit besitzt, mit dieser Situation umgehen) habe ich einen anderen Blickwinkel bekommen.  Durch meine negativen Gedanken war ich wie gebremst-blockiert, ich hatte mich in mein Schneckenhaus verkrochen. Jedoch durch diese neue Sichtweise  war ich offener und lies auch neue Perspektiven und Möglichkeiten zu mit der Situation umzugehen.

Was mir dabei auch auffiel war, dass ich durch meine negativen Gedankenmuster mich selbst klein und den anderen groß machte. Dadurch entstand in mir ein Druck und Angst. Und Angst kostet bekanntlich eine ungeheure psychische Energie.

Des Weiteren wird in dem Buch sehr gut beschrieben, dass der amerikanische Psychologe Professor Martin Seligmann Forschungen unternommen hat, um herauszufinden, dass es Menschen gibt, die durch konstruktive Denkmuster auch nach schweren Schicksalsschlägen rasch wieder in der Lage sind ihr Leben in die Hand zu nehmen, sie lassen sich nicht entmutigen und behalten ihr intaktes Selbstwertgefühl und haben somit viel größere Aussicht auf Erfolg. Wohingegen Menschen mit negativen Denkmustern lange über ihren Misserfolg nachdenken, sich selbst die Schuld geben und auch denken, dass sich die Dinge auch in Zukunft schlecht entwickeln. Durch erlebte Misserfolge wird ihr Selbstwertgefühl geschmälert, sie lassen sich daraufhin noch schneller entmutigen und das ganze verläuft wie eine Spirale nach unten.

In diesem Buch wird auch das Thema „erlernte Hilflosigkeit“ angesprochen (Prof. Martin Seligmann). Die Grundlage für dieses Gefühl wird häufig in der Kindheit gelegt. Dies kann geschehen z.B. durch wiederkehrende Entmutigungen, aber auch wenn ein durch Eltern ausgesprochenes NEIN ein NEIN bliebt, egal welche guten Argumente das Kind auch vorbringt, oder durch ein gänzlich unberechenbares Verhalten der Bezugspersonen oder durch traumatische Erlebnisse.

Hierbei handelt es sich um eine erlernte Eigenschaft, die man auch wieder verlernen kann!!

Lebenserfolg zeigt sich darin, wie zufrieden man mit sich selbst ist und dabei spielen die Gedankenmuster eine große Rolle.

Wer sich für dieses Thema interessiert, dem empfehle ich dieses Buch durchzuarbeiten.

Wer hierbei Unterstützung oder Begleitung oder auch mal einen anderen Blickwinkel benötigt, kann sich gerne an mich wenden.

Ich wünsche viel Erfolg und gutes Gelingen!

Stille – Die Zisterne des Mönches

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Bei der Suche nach einem neuen Blog-Beitrag bin ich auf diese Geschichte zum Nach-Denken gestoßen. Der Autor hierzu ist leider unbekannt.

Da für mich persönlich die Meditation, Stille und auch Achtsamkeit wichtige Begleiter in meinem Leben sind, möchte ich Ihnen diese therapeutische Geschichte ans Herz legen.

„Ein Mönch hatte sich in der Einsamkeit zurückgezogen, um in der Abgeschiedenheit vom lärmenden Leben seine Zeit der Meditation und dem Gebet widmen zu können.
Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei und bat ihn um etwas Wasser.
Der Mönche ging mit ihm zur Zisterne, um Wasser zu schöpfen. Dankbar trank der Fremde, und etwas vertrauter geworden, bat er den Mönch, ihm eine Frage stellen zu dürfen: „Sag mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?“
Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser der Zisterne und sagte: „Schau auf das Wasser! Was siehst du?“ Der Wanderer schaute tief in die Zisterne, dann hob er den Kopf und sagte: „Ich sehe nichts.“
Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn abermals auf: „Schau auf das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?“
Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: „Jetzt sehe ich mich selbst!“
„Damit ist deine Frage beantwortet“, erklärte der Mönch. „Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille: Man Sieht und erkennt sich selbst!“

Gerade in der heutigen Zeit, die durch Stress und Hektik, sowohl bei der Arbeit, als auch in der Freizeit, geprägt ist, kommen wir immer weniger zur Ruhe. Wir werden überschwemmt mit Worten und Informationen und sollen und wollen alles kommentieren. Wir laufen und fahren geschäftig hin und her, um ja nichts zu verpassen. Doch wir sitzen auch viel, allerdings hauptsächlich vorm Bildschirm, um die neuesten Nachrichten aufzusaugen oder uns von einem Film berieseln zu lassen.

Innere Ruhe? Fehlanzeige!
Konzentration? Oft gestört!
Nichts tun? Geht gar nicht!

Dabei können regelmäßige Meditationsübungen zu einer wahren Kraftquelle werden. Wieder zu sich selbst finden!

Wenn Sie eine Anleitung hierzu benötigen oder Ihnen ein fester gemeinsamer Termin bei der Umsetzung hilft, dann kommen Sie gerne auf mich zu.

Fehlende Anerkennung macht krank!

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Der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung ist zu tiefst menschlich.

Anerkennung ist eins von fünf weiteren Grundbedürfnissen, wie

1. Sicherheit und Geborgenheit
2. Sinn und Spiritualität
3. Bindung und Beziehung
4. Körperliches Wohlbehagen
5. Identität und
6. Anerkennung und Wertschätzung

Ein Fehlen oder mangelnde Anerkennung und Wertschätzung führt zu emotionalem Stress und stressbedingten Krankheiten, wie

°Depressionen
°Herz-Kreislauf-Erkrankungen
°Blutdruckproblemen
°Schlafproblemen
°Magenbeschwerden..

Eine verbale Anerkennung / Lob durch den Chef oder die Chefin und  Kollegen ist wichtiger als Geld; sprich als die finanzielle Würdigung der Leistungen.
Manche Arbeitgeber oder Vorgesetzten vertreten leider immer noch die Devise:
„dafür wird er ja schließlich bezahlt“ oder

„Nicht gemeckert, ist schon genug gelobt“

Dies bezieht sich aber auch auf den privaten Bereich, mangelnde Anerkennung vom Partner, von den Kindern, von den Eltern und Freunden.

Diejenigen unter uns, die schon in ihrem Elternhaus dieses Grundbedürfnis nicht, oder in nicht ausreichendem Ausmaß befriedigt bekommen haben, leiden ganz besonders darunter. Wertschätzung, Anerkennung, angenommen sein, gesehen werden, wichtig zu sein, so sein zu dürfen, wie man ist, mit all seinen Fehlern und Macken, aber auch mit seinen guten Seiten.

Aber was genau kann das mit dir machen, keine Anerkennung zu bekommen, keine Wertschätzung:

  • mangelnde Arbeitsmoral
  • Auswirkung auf die Arbeitsqualität
  • Allgemeine Unzufriedenheit
  • mangelnde soziale Anerkennung
  • das Gefühl von persönlicher Zurückweisung
  • das Gefühle von Frustration
  • deprimiert sein
  • mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • sich wenig oder nichts zutrauen, Ängste..

Ich weiß aus eigener, schmerzlicher Erfahrung von was ich hier schreibe.

Meistens stehst du dir aber mit deiner Erwartungshaltung – Wertschätzung und Anerkennung von anderen bekommen zu wollen/müssen, selbst im Weg. Das bereitet dir ziemlich viel emotionalen Stress und du wirst zunehmend dünnhäutiger und angreifbarer.

Deine Defizite können andere nicht ausgleichen und es ist auch nicht ihr Job. Vor allem, wenn du die Anerkennung und Wertschätzung schon als Kind nicht bekommen hast, solltest du dieses Muster verstehen, dass dieses innerstes Bedürfnis von deinem inneren Kind kommt. Heute bist du aber selbst für dich verantwortlich und bist nicht mehr von deinen Eltern, Großeltern oder Lehrern.. und deren Anerkennung abhängig. Heute kannst du als Erwachsener dir diese Anerkennung selbst geben und für dein inneres Kind gut sorgen, es wohlwollend annehmen mit all seinen Bedürfnissen.

Versuche dich selbst zu loben, dich selbst wert zu schätzen.

z.B. durch eine Affirmation: „Ich bin wertvoll“; „Ich bin nicht perfekt, aber einzigartig“; „Ich bin das Wichtigste in meinem Leben“….

Solltest du hierbei Unterstützung benötigen, so schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich an, ich unterstütze dich gerne.

Eine Aufforderung mutig zu leben

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Nach einer Weile lernst du den feinen Unterschied kennen zwischen dem Halten einer Hand und dem Fesseln einer Seele.

Und du lernst, dass Liebe nicht anlehnen heißt und dass Kameradschaft nicht Sicherheit bedeutet und du lernst, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.

Du beginnst deine Niederlagen zu akzeptieren mit erhobenem Haupt und offenen Augen, mit dem Anmut einer Frau oder eines Mannes, nicht mit dem Kummer eines Kindes.

Und du lernst deine Straßen auf das Heute zu bauen, weil der Boden des Morgen zu unsicher ist für Pläne und Zukünfte manchmal mitten im Flug abstürzen.

Nach einer Weile lernst du, dass selbst Sonnenschein verbrennt, wenn du zu viel davon kriegst. Deshalb, pflanze deinen eigenen Garten und schmücke deine eigene Seele, anstatt auf jemanden zu warten, der dir Blumen bringt.

Und du lernst, dass du wirklich durchhalten kannst.
Und du lernst, dass du stark bist.
Dass du wertvoll bist.
Und du lernst und lernst… Mit jedem Abschied lernst du.

Ein wunderschönes Gedicht von „Veronica Shoffstall

Ich bin auf dieses Gedicht beim Lesen eines Buches gestoßen und wollte dies gerne mit Ihnen teilen.

Je öfters ich dieses Gedicht lese, um so mehr verstehe ich, was alles in diesen Sätzen versteckt ist.

Ich hoffe ich konnte auch Sie mit diesem Gedicht ein klein wenig zum Nachdenken anregen.

Haben Sie auch schon den größten Teil Ihrer Neujahrsvorsätze über den Haufen geworfen?

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Es ist doch immer wieder das Gleiche, zu Silvester nehmen wir uns immer wieder gute Vorsätze vor, die dann schon nach wenigen Wochen der Vergangenheit angehören. Was bleibt ist meist nur das schlechte Gewissen.

Hier ein paar Tipps,  wie Du dein Ziel erreichen kannst, was dir beim Durchhalten hilft:

  • Du solltest Dich fragen ist denn dein Ziel wirklich dein Ziel? Möchtest du z.B. wirklich abnehmen und dich gesünder ernähren? Welcher Nutzen steckt denn dahinter?
  • Vor allem solltest du dein Ziel klar definieren. Abnehmen, gesünder ernähren sind vage Formulierungen. Du könntest z.B. festlegen, dass du in diesem Jahr insgesamt 6 kg abnehmen möchtest, sprich jeden Monat 0,5 kg. Genauso könntest du festlegen, dass du z.B. nur noch ein Mal pro Woche Fleisch und Fisch isst. Z.B. nur noch Freitags Fisch und Sonntags Fleisch. Die anderen Tage verzichtest du auf diese Produkte.
  • „So tun als ob“ nach Hans Vaihinger
    Stellt dir vor du hättest dein Ziel bereits erreicht, versuche dir das mit allen Sinnen vorzustellen, wie das wäre.
    Du bist 6 kg leichter; du passt wieder in dein Klamotten; der Bikini steht dir sagenhaft; die Männer drehen sich nach dir um; das joggen fällt dir leichter; du bist nicht so schnell aus der Puste; du stehst vor dem Spiegel und findest dich toll…..
  • Du solltest dafür sorgen, dass dein Umfeld dich unterstützt. Wenn du nur noch Freitags Fisch essen möchtest, solltest du das in deiner Familie kommunizieren. Es fällt dir natürlich einfacher, wenn sich der Rest der Familie auch daran hält.
    Genauso kannst du dich austricksen, wenn du erst gar keine Süßigkeiten mehr einkaufst, so sind auch keine im Haus und du kommst erst gar nicht in die Versuchung.
    Kommuniziere es auch in deinem Freundeskreis und bei deinen Arbeitskollegen und bitte sie um Unterstützung.
    Man findet im Internet genügend gesunde Pausensnacks. Z.B. https://eatsmarter.de/rezepte/energiekugeln-datteln,
    ohne zugesetzten Zucker, die Energie liefern und sättigen.
  • Praktiziere dein Vorhaben regelmäßig, erlaube dir nie mehr als 2 aufeinanderfolgende Aussetzer.
    Wenn du an einem Tag zu einem Geburtstag eingeladen bist und dein Ziel dich gesund zu ernähren übergangen hast, indem du nicht auf Kuchen, Torten, Braten mit Soße, etc. verzichtet hast, so sollte du am nächsten Tag nicht zur Einweihungsfeier deiner Kollegin gehen und dort auch Kuchen, Torten…. essen.
    Ansonsten fällt dein Gehirn wieder in die alten Gewohnheiten zurück und es ist extrem schwer den inneren Schweinehund zu überwinden und von vorne zu beginnen.
    „Don`t break the chain Methode“ von Jerry Seinfeld.
  • Motiviere dich selbst
    Notiere dir jeden Tag im Kalender, wenn du dein Ziel erreicht hast, z.B. auf Fleisch und Fisch verzichtet hast, oder dein Gewicht sich reduziert hat. Wenn du nach einiger Zeit die Haken oder Smileys im Kalender siehst, ist es eine wahnsinnige Motivation weiter zu machen.
  • Nicht alles auf einmal – Überfordere dich nicht!
    Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor, wenn du abnehmen, dich gesund ernähren, Englisch lernen, Klavierspielen lernen, ein Buch pro Woche lesen….möchtest.
    Das ist viel zu viel. Ein Schritt nach dem anderen.
    Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich ein neues Ziel etabliert hat und unser Gehirn sich daran gewöhnt hat.
    Wenn du dir zu viel vornimmst, sind meist alle Ziele zum Scheitern verurteilt.

Was bleibt ist wie geschrieben, das schlechte Gewissen es wieder einmal nicht geschafft zu haben.

Viel Erfolg bei der Umsetzung und viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir!

 

 

Ihr Bankkonto des Lebens 86.400 Sekunden

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Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie mit Ihrer Bank einen Deal vereinbart hätten. Jeden Tag überweist Ihnen Ihre Bank 86.400 Euro auf Ihr Konto. Klar, jeder Deal verpflichtet beide Vertragspartner zu etwas, so dass es Ihre Pflicht ist, das Geld heute auszugeben. Sie können also nichts ansparen, denn zum Ende des Tages wird Ihr Konto wieder auf null gestellt, um gleich darauf eine neue Überweisung zu bekommen. Es ist Ihnen auch nicht möglich, das Geld auf ein anderes Konto zu überweisen oder so etwas ähnliches, alles was Ihnen möglich ist, ist dieses Geld hier und heute in bar auszugeben.
Einen kleinen Haken hat der Vertrag noch: Er ist nur einseitig kündbar und zwar nur von Seiten der Bank. Diese hat sich also verpflichtet, Ihnen täglich aufs Neue diesen Betrag auf Ihr Konto zu überweisen, damit Sie ihn ausgeben können, wie Sie es für richtig halten. Wann allerdings damit Schluss ist, weiß nur die Bank. Jederzeit könnte es Sie treffen: Das Spiel kann aus sein und Sie stehen mit leeren Händen da.

Was würden Sie tun?

Die Frage aller Fragen lautet nun also: Was würden Sie tun? Sie würden sich vielleicht im ersten Rausch zunächst einmal alle Wünsche erfüllen, die Sie jemals hatten. Jedes Bedürfnis, das Sie in sich verspüren, wird nun endlich erfüllt. Danach kämen bestimmt die Wünsche und Bedürfnisse all Ihrer Lieben daran. Gut die Reihenfolge kann auch variieren. Wenn Ihnen und den Ihren nichts mehr einfällt, was Sie brauchen, würden Sie danach vielleicht auch wildfremden Menschen Dinge kaufen, auf jeden Fall würden Sie versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn auszunutzen, oder?

Die Bank des Lebens

Ist Ihnen bewusst, dass es diesen Vertrag tatsächlich gibt? Jeden einzelnen Tag Ihres Lebens sind Sie genau in dieser Rolle des Kunden der Bank des Lebens. Jeden Tag stellt Ihnen diese Bank genau 86.400 Sekunden Lebenszeit zur Verfügung. Einfach so, ohne Gegenleistung. Jeden Abend, wenn Sie einschlafen, wird Ihnen die Restzeit nicht einfach gutgeschrieben. Sie verfällt und am nächsten Tag geht alles wieder von vorne los. Was Sie an jedem einzelnen Ihrer Lebenstage nicht gelebt haben geht Ihnen für immer verloren – gestern ist vergangen. Auch die letzte Bedingung ist die Gleiche. Die Bank des Lebens kann jederzeit Ihr Lebenskonto auflösen – ohne Vorwarnung.

Lebenszeit

Sind Sie denn nicht auch der Meinung, dass es bei allen Verpflichtungen, Zielen und Karriereplänen auch darauf ankommt, Ihr tägliches Guthaben an Lebenszeit gewinnbringend für Sie auszugeben? Möchten Sie nicht einen Teil Ihrer 86.400 Sekunden damit verwenden, sich selbst und den Menschen in Ihrem Leben Gutes zu tun? Wünsche zu erfüllen? Bedürfnisse zu befriedigen?

Was machst du „HEUTE“ mit deinen täglichen 86400 Sekunden? 

Sind sie nicht viel mehr wert, als die gleiche Menge an Euro?

Also fang an DEIN Leben zu leben!! Und nicht gelebt zu werden!

Zu viel zu tun?

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Zurzeit betreue ich eine Klientin, die mir bereits bei unserer ersten Begegnung eine „Un“-Menge an Informationen, Aufgaben und Problemen mitgeteilt hat.

Sie wurde, während Sie mir all das erzählte, immer schneller im Reden, Ihre Stimme vibrierte zum Teil und wurde lauter. Sie wechselte die Themenbereiche so rasch, dass ich große Schwierigkeiten hatte überhaupt mitzukommen. Weiterhin bemerkte ich, dass während unserer Unterhaltung Ihr Handy ständig vibrierte und Sie immer wieder das Handy aus der Tasche nahm und kontrollierte welche Nachricht eingegangen waren. Die Frau strahlte eine extreme Unruhe aus.

Als ich Sie darauf ansprach, dass Sie so viele Themen momentan zu bearbeiten hat, dass Sie wahrscheinlich gar nicht weiß, wo Sie anfangen soll, brach Sie in Tränen aus. Ich hatte Ihr Problem erkannt und benannt.

Sie redete dann noch eine ganze Zeit weiter und benannte weitere Probleme und wiederholte aber auch schon zuvor benannte Probleme nochmals, die Sie beschäftigen.

Am Ende unserer Sitzung teilte ich Ihr wohlwollend mit, dass Sie vor einem Berg an Aufgaben steht  mit deren Bewältigung Sie momentan alleine überfordert ist. Ich teilte Ihr mit, dass Sie Ihre Probleme und Aufgaben ein wenig strukturieren sollte. Sie schaute mich fragend und überfordert an.

Ich schlug Ihr als „Hausaufgaben“ vor all diese Themen auf ein Blatt Papier zu schreiben, Punkt für Punkt. Zunächst so wie sie Ihr in den Kopf kommen, komplett ohne Bewertung.

Z.B.

  1. Arzt-Termin ausmachen
  2. Katzenklo reinigen
  3. Bügeln
  4. Post öffnen und sortieren
  5. Müll entsorgen
  6. etc.

Danach sollte Sie sich die Liste nochmals vornehmen und die einzelnen Punkte mit einer Wichtigkeit priorisieren.

Arzt-Termin ausmachen  1
Post öffnen und sortieren  2
Katzenklo reinigen  3

Etc.

In einer unserer nächsten Sitzung schlug ich Ihr vor, dass Sie für jeden erledigten Punkt sich etwas Schönes als Belohnung ausdenken sollte und diesen erledigten Punkt dick und fett durchstreicht.

Arzt-Termin ausmachen  – mit der Freundin Cafe trinken gehen

Sie erhält somit einen Anreiz und eine Belohnung für erledigte Themen und wird motiviert weitere Themenpunkte abzuarbeiten.

Der Anfang ist schwer, aber wenn man dies kontinuierlich bearbeitet wird der Berg nach und nach kleiner und überschaubarer und man bekommt wieder neue Lebensenergie.

Man hat sein Leben mit all seinen Themen wieder in der Hand und nicht umgekehrt.

Man wird wieder zum Dirigenten seines Lebens!

Sollten Sie Unterstützung bei der Bewältigung Ihres „Berges“ benötigen, ich begleite Sie gerne!