Mentale Blockaden

Concept of decision making

Ja, über einen Monat keinen neuen Blogbeitrag verfasst.

Was nicht heißen soll, dass es keine Themen gab, doch es gab ein paar Themen, jedoch war und bin ich noch mit meinem eigenen Thema beschäftigt.

Nachdem ich das Buch „Schluss mit diesen Spielchen“ von Renate und Ulrich Dehner gelesen und für mich bearbeitet hatte, nahm ich die Empfehlung in diesem Buch wahr und kaufte mir das Buch „Steh dir nicht im Weg, mentale Blockaden überwinden“ ebenfalls von den beiden o.g. Autoren.

Ich kann beide Bücher sehr empfehlen.

Das zweite Buch ist ein Arbeitsbuch, indem der Leser aufgefordert wird sich über seine negativen Gedanken und die damit zusammenhängenden Gefühle, Gedanken zu machen und die möglichst schriftlich zu formulieren.

Die Autoren beschreiben hier, dass wir in den meisten unserer Fälle durch unsere Bewertung der Situation selbst für die Gefühle verantwortlich sind. Damit haben wir es in der Hand, sicherlich nicht immer, wie es uns geht.

Ich habe dies selbst ausprobiert, anhand von drei Situationen in denen ich mich getroffen und betroffen gefühlt habe. Durch die andere Sichtweise (wie würde jemand, der viel Gelassenheit besitzt, mit dieser Situation umgehen) habe ich einen anderen Blickwinkel bekommen.  Durch meine negativen Gedanken war ich wie gebremst-blockiert, ich hatte mich in mein Schneckenhaus verkrochen. Jedoch durch diese neue Sichtweise  war ich offener und lies auch neue Perspektiven und Möglichkeiten zu mit der Situation umzugehen.

Was mir dabei auch auffiel war, dass ich durch meine negativen Gedankenmuster mich selbst klein und den anderen groß machte. Dadurch entstand in mir ein Druck und Angst. Und Angst kostet bekanntlich eine ungeheure psychische Energie.

Des Weiteren wird in dem Buch sehr gut beschrieben, dass der amerikanische Psychologe Professor Martin Seligmann Forschungen unternommen hat, um herauszufinden, dass es Menschen gibt, die durch konstruktive Denkmuster auch nach schweren Schicksalsschlägen rasch wieder in der Lage sind ihr Leben in die Hand zu nehmen, sie lassen sich nicht entmutigen und behalten ihr intaktes Selbstwertgefühl und haben somit viel größere Aussicht auf Erfolg. Wohingegen Menschen mit negativen Denkmustern lange über ihren Misserfolg nachdenken, sich selbst die Schuld geben und auch denken, dass sich die Dinge auch in Zukunft schlecht entwickeln. Durch erlebte Misserfolge wird ihr Selbstwertgefühl geschmälert, sie lassen sich daraufhin noch schneller entmutigen und das ganze verläuft wie eine Spirale nach unten.

In diesem Buch wird auch das Thema „erlernte Hilflosigkeit“ angesprochen (Prof. Martin Seligmann). Die Grundlage für dieses Gefühl wird häufig in der Kindheit gelegt. Dies kann geschehen z.B. durch wiederkehrende Entmutigungen, aber auch wenn ein durch Eltern ausgesprochenes NEIN ein NEIN bliebt, egal welche guten Argumente das Kind auch vorbringt, oder durch ein gänzlich unberechenbares Verhalten der Bezugspersonen oder durch traumatische Erlebnisse.

Hierbei handelt es sich um eine erlernte Eigenschaft, die man auch wieder verlernen kann!!

Lebenserfolg zeigt sich darin, wie zufrieden man mit sich selbst ist und dabei spielen die Gedankenmuster eine große Rolle.

Wer sich für dieses Thema interessiert, dem empfehle ich dieses Buch durchzuarbeiten.

Wer hierbei Unterstützung oder Begleitung oder auch mal einen anderen Blickwinkel benötigt, kann sich gerne an mich wenden.

Ich wünsche viel Erfolg und gutes Gelingen!