Stille – Die Zisterne des Mönches

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Bei der Suche nach einem neuen Blog-Beitrag bin ich auf diese Geschichte zum Nach-Denken gestoßen. Der Autor hierzu ist leider unbekannt.

Da für mich persönlich die Meditation, Stille und auch Achtsamkeit wichtige Begleiter in meinem Leben sind, möchte ich Ihnen diese therapeutische Geschichte ans Herz legen.

„Ein Mönch hatte sich in der Einsamkeit zurückgezogen, um in der Abgeschiedenheit vom lärmenden Leben seine Zeit der Meditation und dem Gebet widmen zu können.
Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei und bat ihn um etwas Wasser.
Der Mönche ging mit ihm zur Zisterne, um Wasser zu schöpfen. Dankbar trank der Fremde, und etwas vertrauter geworden, bat er den Mönch, ihm eine Frage stellen zu dürfen: „Sag mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?“
Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser der Zisterne und sagte: „Schau auf das Wasser! Was siehst du?“ Der Wanderer schaute tief in die Zisterne, dann hob er den Kopf und sagte: „Ich sehe nichts.“
Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn abermals auf: „Schau auf das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?“
Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: „Jetzt sehe ich mich selbst!“
„Damit ist deine Frage beantwortet“, erklärte der Mönch. „Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille: Man Sieht und erkennt sich selbst!“

Gerade in der heutigen Zeit, die durch Stress und Hektik, sowohl bei der Arbeit, als auch in der Freizeit, geprägt ist, kommen wir immer weniger zur Ruhe. Wir werden überschwemmt mit Worten und Informationen und sollen und wollen alles kommentieren. Wir laufen und fahren geschäftig hin und her, um ja nichts zu verpassen. Doch wir sitzen auch viel, allerdings hauptsächlich vorm Bildschirm, um die neuesten Nachrichten aufzusaugen oder uns von einem Film berieseln zu lassen.

Innere Ruhe? Fehlanzeige!
Konzentration? Oft gestört!
Nichts tun? Geht gar nicht!

Dabei können regelmäßige Meditationsübungen zu einer wahren Kraftquelle werden. Wieder zu sich selbst finden!

Wenn Sie eine Anleitung hierzu benötigen oder Ihnen ein fester gemeinsamer Termin bei der Umsetzung hilft, dann kommen Sie gerne auf mich zu.

Fehlende Anerkennung macht krank!

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Der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung ist zu tiefst menschlich.

Anerkennung ist eins von fünf weiteren Grundbedürfnissen, wie

1. Sicherheit und Geborgenheit
2. Sinn und Spiritualität
3. Bindung und Beziehung
4. Körperliches Wohlbehagen
5. Identität und
6. Anerkennung und Wertschätzung

Ein Fehlen oder mangelnde Anerkennung und Wertschätzung führt zu emotionalem Stress und stressbedingten Krankheiten, wie

°Depressionen
°Herz-Kreislauf-Erkrankungen
°Blutdruckproblemen
°Schlafproblemen
°Magenbeschwerden..

Eine verbale Anerkennung / Lob durch den Chef oder die Chefin und  Kollegen ist wichtiger als Geld; sprich als die finanzielle Würdigung der Leistungen.
Manche Arbeitgeber oder Vorgesetzten vertreten leider immer noch die Devise:
„dafür wird er ja schließlich bezahlt“ oder

„Nicht gemeckert, ist schon genug gelobt“

Dies bezieht sich aber auch auf den privaten Bereich, mangelnde Anerkennung vom Partner, von den Kindern, von den Eltern und Freunden.

Diejenigen unter uns, die schon in ihrem Elternhaus dieses Grundbedürfnis nicht, oder in nicht ausreichendem Ausmaß befriedigt bekommen haben, leiden ganz besonders darunter. Wertschätzung, Anerkennung, angenommen sein, gesehen werden, wichtig zu sein, so sein zu dürfen, wie man ist, mit all seinen Fehlern und Macken, aber auch mit seinen guten Seiten.

Aber was genau kann das mit dir machen, keine Anerkennung zu bekommen, keine Wertschätzung:

  • mangelnde Arbeitsmoral
  • Auswirkung auf die Arbeitsqualität
  • Allgemeine Unzufriedenheit
  • mangelnde soziale Anerkennung
  • das Gefühl von persönlicher Zurückweisung
  • das Gefühle von Frustration
  • deprimiert sein
  • mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • sich wenig oder nichts zutrauen, Ängste..

Ich weiß aus eigener, schmerzlicher Erfahrung von was ich hier schreibe.

Meistens stehst du dir aber mit deiner Erwartungshaltung – Wertschätzung und Anerkennung von anderen bekommen zu wollen/müssen, selbst im Weg. Das bereitet dir ziemlich viel emotionalen Stress und du wirst zunehmend dünnhäutiger und angreifbarer.

Deine Defizite können andere nicht ausgleichen und es ist auch nicht ihr Job. Vor allem, wenn du die Anerkennung und Wertschätzung schon als Kind nicht bekommen hast, solltest du dieses Muster verstehen, dass dieses innerstes Bedürfnis von deinem inneren Kind kommt. Heute bist du aber selbst für dich verantwortlich und bist nicht mehr von deinen Eltern, Großeltern oder Lehrern.. und deren Anerkennung abhängig. Heute kannst du als Erwachsener dir diese Anerkennung selbst geben und für dein inneres Kind gut sorgen, es wohlwollend annehmen mit all seinen Bedürfnissen.

Versuche dich selbst zu loben, dich selbst wert zu schätzen.

z.B. durch eine Affirmation: „Ich bin wertvoll“; „Ich bin nicht perfekt, aber einzigartig“; „Ich bin das Wichtigste in meinem Leben“….

Solltest du hierbei Unterstützung benötigen, so schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich an, ich unterstütze dich gerne.