Kontrollsucht – Verlustängste

Heute rief mich eine Interessentin an und berichtete mir, dass sie vermehrt Ängste hat, verlassen zu werden und aus diesen Gründen vermehrt eine Kontrolle ausübt.

Sie fühlt sich dabei sehr unwohl und die Leichtigkeit und Lebensfreude ist stark beeinträchtigt.

Kennen Sie das auch?

Im Verlauf des Gesprächs erwähnte sie dann Gefühle aus der Kindheit wie:

„abgeschoben zu sein“

„allein gelassen zu sein“.

Ebenso teilte sie mir mit, dass ihr Vater häufig zu ihr sagte:

„Du bist zu blöd“

„Du kriegst eh nichts auf die Reihe“.

Sehr verletzende Worte, die tiefe Wunden verursacht haben und die nach all den Jahren immer noch sehr präsent sind als Glaubenssätze:

  • Ich kriege eh nichts auf die Reihe
  • Ich bin zu blöd.

Diese Glaubenssätze behindern sie an der Umsetzung ihrer Ziele. Ihr fehlt das Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in sich selbst.

Ich habe ihr eine Empfehlung gegeben, einen Brief an ihre Mutter und einen an ihren Vater zu schreiben, indem sie alles so genau wie möglich aufschreibt, was sie sich als Kind gewünscht hätte oder wie sie sich in der ein oder anderen Situation gefühlt hat. Welche Gefühle und welche Gedanken, welche Ängste und Sorgen bestanden.

Durch das Aufschreiben bringt sie die negativen Gefühle, die Wünsche, die Sorgen und Ängste… aufs Papier. Diese (be)lasten nun nicht mehr so schwer auf ihrer Seele und ihrem Herzen. Sie hat so einen Abstand dazu geschaffen.

Sie kann nun diese Briefe, wenn sie es für sinnvoll erachtet an ihre Eltern versenden; ebenso ist es aber auch möglich, sie zu verbrennen oder zu vergraben. Somit werden diese Etiketten ( = negativen Glaubenssätze), die sie von ihren Eltern, sicherlich unbewusst mitbekommen hat, die aber nicht die ihren sind, von ihr abgelöst und lasten nicht mehr auf ihr.

Man kann auch einzelne Glaubenssätze nehmen und sie dann ins Feuer werfen und dabei  wie befreiend rufen: „Ihr gehört nicht zu mir, ihr dürft gehen!“

Probieren Sie es aus! Ich würde mich über einen Kommentar, wie Sie sich danach gefühlt haben, freuen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, kommen Sie gerne auf mich zu! Damit Sie

ZUM DIRIGENTEN IHRES LEBENS

werden und nicht andere!!

2017-04-22 10.09.20

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