Nichts geht mehr! Keine Kraft für nichts!

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Ich sehe zurzeit Menschen, die zum Teil keine Kraft haben, morgens das Bett zu verlassen oder sich für irgendetwas zu motivieren. Keine alten und gebrechlichen Menschen, nein, junge, zum Teil ganz junge Menschen. Da scheint die Körperhygiene, die Nahrungsaufnahme, sich geistig oder körperlich mit etwas zu beschäftigen keine Rolle oder eine stark untergeordnete Rolle zu spielen. Sie haben schlichtweg keine Kraft, keine Energie oder vielleicht auch keinen Lebenssinn mehr.
Es kostet mich enorme Energie, das mit anzusehen und zu verstehen:“ Du kannst, wenn überhaupt, minimal etwas bewegen.“ Ich stelle mir die Frage: “Wo ist die Lebensenergie, der Wille? Was ist passiert, dass dieser Zustand eingetreten ist? Hätte man schon früher in den Krankheitsprozess eingreifen können und ihn in eine andere Richtung lenken können?“ Fragen über Fragen und keine Antworten.
Umso wichtiger halte ich es, dass jeder nicht nur auf seine körperliche, sondern auch auf seine seelische Gesundheit achtet.
Laut einem Artikel aus der Zeitschrift „Gehirn & Geist“ (06-2017)kommt es in Japan nun häufiger zu einem „Karoshi“; zu Deutsch: Tod durch Überarbeitung. Des Weiteren wird dort beschrieben, dass wer regelmäßig mehr als 55 Stunden pro Woche arbeitet, ein um 33% höheres Risiko hat, an einem Schlaganfall zu sterben. Die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Herzattacke steigt um 13%. Von den vielen psychischen Leiden, die durch andauernde Überlastung begünstigt werden, ganz zu schweigen.
Wobei wir heute nicht nur den Stress bei der Arbeit kennen, nein auch Beziehungsstress, Prüfungsstress und mittlerweile auch den Freizeitstress.
Entscheidend aber ist, wie wir mit dem Stress umgehen und wie wir über ihn denken.
Die folgenden 7 Strategien sind laut wissenschaftlichen Studien hierfür am besten geeignet:
1 Akzeptieren was ist
2 Ändern, was sich ändern lässt
3 Gelassenheit trainieren
4 Für Ausgleich sorgen
5 Soziale Beziehungen pflegen
6 Flexibel bleiben und
7 Verantwortung übernehmen.
Ich hoffe ich konnte Sie zum Nachdenken anregen.
Sollten Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, damit Sie zum Dirigenten Ihres Lebens werden, sprechen Sie mich gerne darauf an.
Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Kontrollsucht – Verlustängste

Heute rief mich eine Interessentin an und berichtete mir, dass sie vermehrt Ängste hat, verlassen zu werden und aus diesen Gründen vermehrt eine Kontrolle ausübt.

Sie fühlt sich dabei sehr unwohl und die Leichtigkeit und Lebensfreude ist stark beeinträchtigt.

Kennen Sie das auch?

Im Verlauf des Gesprächs erwähnte sie dann Gefühle aus der Kindheit wie:

„abgeschoben zu sein“

„allein gelassen zu sein“.

Ebenso teilte sie mir mit, dass ihr Vater häufig zu ihr sagte:

„Du bist zu blöd“

„Du kriegst eh nichts auf die Reihe“.

Sehr verletzende Worte, die tiefe Wunden verursacht haben und die nach all den Jahren immer noch sehr präsent sind als Glaubenssätze:

  • Ich kriege eh nichts auf die Reihe
  • Ich bin zu blöd.

Diese Glaubenssätze behindern sie an der Umsetzung ihrer Ziele. Ihr fehlt das Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in sich selbst.

Ich habe ihr eine Empfehlung gegeben, einen Brief an ihre Mutter und einen an ihren Vater zu schreiben, indem sie alles so genau wie möglich aufschreibt, was sie sich als Kind gewünscht hätte oder wie sie sich in der ein oder anderen Situation gefühlt hat. Welche Gefühle und welche Gedanken, welche Ängste und Sorgen bestanden.

Durch das Aufschreiben bringt sie die negativen Gefühle, die Wünsche, die Sorgen und Ängste… aufs Papier. Diese (be)lasten nun nicht mehr so schwer auf ihrer Seele und ihrem Herzen. Sie hat so einen Abstand dazu geschaffen.

Sie kann nun diese Briefe, wenn sie es für sinnvoll erachtet an ihre Eltern versenden; ebenso ist es aber auch möglich, sie zu verbrennen oder zu vergraben. Somit werden diese Etiketten ( = negativen Glaubenssätze), die sie von ihren Eltern, sicherlich unbewusst mitbekommen hat, die aber nicht die ihren sind, von ihr abgelöst und lasten nicht mehr auf ihr.

Man kann auch einzelne Glaubenssätze nehmen und sie dann ins Feuer werfen und dabei  wie befreiend rufen: „Ihr gehört nicht zu mir, ihr dürft gehen!“

Probieren Sie es aus! Ich würde mich über einen Kommentar, wie Sie sich danach gefühlt haben, freuen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, kommen Sie gerne auf mich zu! Damit Sie

ZUM DIRIGENTEN IHRES LEBENS

werden und nicht andere!!

2017-04-22 10.09.20

Grübeln

 

Kennst du das auch, da ist man todmüde, könnte im Stehen einschlafen und trotzdem kommt man nicht zur Ruhe. Man wälzt sich im Bett hin und her – der Alltag lässt einen einfach nicht los – das Gedanken-Karusell im Kopf dreht sich unaufhörlich weiter. Zudem kommen die Gedanken: „Ich muss schlafen, damit ich fit für den nächsten Tag bin.“ Aber mit diesem ganzen Druck ( „Ich muss…“ ) findet man natürlich keinen erholsamen Schlaf. Was aber kann ich tun, dass mein Kopf und auch ich zur Ruhe kommen?

Wer immer wieder ins Grübeln verfällt, kann dieses Verhalten nur sehr schwer abstellen.

Laut Recherche ist es häufig spätabends am schlimmsten, so dass sich die Betroffenen im Bett hin und her wälzen und vor lauter Grübeln nicht einschlafen, bzw. nicht durchschlafen können und so am nächsten Tag müde, erschöpft und zum Teil unkonzentriert sind. Der erholsame Schlaf blieb in seiner Quantität und Qualität aus.

Unser menschliches Gehirn hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, sich nahezu alle denkbaren Situationen, die in der Zukunft eintreten könnten, auszumalen. So können mögliche Probleme vorhergesehen und mögliche Lösungen entwickelt werden, um vorausschauende Entscheidungen treffen zu können. Problematisch wird es, wenn das Leben und die Gesundheit durch das permanente Grübeln beeinträchtigt werden. Das ist dann der Fall, wenn z.B. die Laune sehr häufig leidet, weil immer wieder negative oder angstbesetzte Situationen gedanklich durchgespielt werden, man nicht ein- und durchschlafen kann, weil der Kopf ständig arbeitet, es schwer fällt sich auf andere Dinge zu konzentrieren und die Freude an früheren Hobbies oder Aktivitäten ausbleibt.

Es gibt zwei Arten von Grüblern:

  1. die „Wiederkäuer“. die vergangene Situationen ständig durchdenken und analysieren und
  2. die permanenten Sorgenkinder, die sich permanente Sorgen über Dinge in der Zukunft machen.

Beiden gemeinsam ist, dass sie nicht im Hier und Jetzt leben.

Hier ein paar Tipps, wie man das Grübeln verringern und nach und nach abstellen kann:

  • Bewusst machen, dass man grübelt. Grübeln passiert meist unbewusst und verschlingt häufig eine Menge Zeit, ohne ein Ergebnis. Klatschen Sie hierzu hin und wieder laut in die Hände und rufen laut STOPP (= „Gedankenstopp“). Diese Methode wirft Sie gedanklich aus Ihrem Gedanken-Karussell.
  • Häufig sind die Gedanken, die man sich macht, völlig übertrieben. Beim Reflektieren kann man feststellen, dass man sich die Situation viel schlimmer ausgemalt hat, als sie überhaupt eintreten könnte. Probieren Sie es, hinterfragen Sie sich, kann das überhaupt eintreten?
  • Abstellen von „wiederkäuenden“ Gedanken. Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern. Es kostet Energie und belastet und ist nicht zielführend. Besser nutzt man diese Energie, um über Probleme oder Situationen im Hier und Jetzt nachzudenken und Lösungen zu suchen. Schreiben Sie sich hierzu das Problem auf und welches Ziel Sie erreichen wollen. Wenn dieses Ziel zu weit entfernt ist, unterteilen Sie es in Unterziele und überlegen Sie, wie Sie dieses jeweilige Unterziel Schritt für Schritt erreichen können. Brain storming –  was käme als Lösung in Frage? Das Erreichen von Unterzielen spornt Sie an, das nächste Etappenziel zu erreichen. Feiern Sie das Erreichen Ihrer jeweiligen Ziele, das motiviert Sie.
  • Achtsamkeitsübungen
    Wie z. B. Meditation, Autogenes Training, Yoga, Visualisierungen oder den sogenannten body scan.
    Hier muss jeder für sich herausfinden, was ihm Freude bereitet.
  • Ändern Sie Ihre Denkweise
    Verbieten Sie sich nicht das Grübeln, sonst werden Sie erst recht grübeln (das ist wie mit dem rosaroten Elefanten), sondern lenken Sie sich z.B. durch angenehme, schöne Dinge, die Sie gerne tun ab. Gehen Sie mal wieder ins Kino, ins Konzert, treffen Sie sich mit Freunden und haben gemeinsam Spaß, treiben Sie Sport oder gehen Sie in die Saune. Alles ist erlaubt!

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung. In diesem Sinne

WERDEN SIE ZUM DIRIGENTEN IHRES LEBENS

Ich unterstütze Sie gerne beim Erreichen Ihrer Ziele!