Stille – Die Zisterne des Mönches

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Bei der Suche nach einem neuen Blog-Beitrag bin ich auf diese Geschichte zum Nach-Denken gestoßen. Der Autor hierzu ist leider unbekannt.

Da für mich persönlich die Meditation, Stille und auch Achtsamkeit wichtige Begleiter in meinem Leben sind, möchte ich Ihnen diese therapeutische Geschichte ans Herz legen.

„Ein Mönch hatte sich in der Einsamkeit zurückgezogen, um in der Abgeschiedenheit vom lärmenden Leben seine Zeit der Meditation und dem Gebet widmen zu können.
Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei und bat ihn um etwas Wasser.
Der Mönche ging mit ihm zur Zisterne, um Wasser zu schöpfen. Dankbar trank der Fremde, und etwas vertrauter geworden, bat er den Mönch, ihm eine Frage stellen zu dürfen: „Sag mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?“
Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser der Zisterne und sagte: „Schau auf das Wasser! Was siehst du?“ Der Wanderer schaute tief in die Zisterne, dann hob er den Kopf und sagte: „Ich sehe nichts.“
Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn abermals auf: „Schau auf das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?“
Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: „Jetzt sehe ich mich selbst!“
„Damit ist deine Frage beantwortet“, erklärte der Mönch. „Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille: Man Sieht und erkennt sich selbst!“

Gerade in der heutigen Zeit, die durch Stress und Hektik, sowohl bei der Arbeit, als auch in der Freizeit, geprägt ist, kommen wir immer weniger zur Ruhe. Wir werden überschwemmt mit Worten und Informationen und sollen und wollen alles kommentieren. Wir laufen und fahren geschäftig hin und her, um ja nichts zu verpassen. Doch wir sitzen auch viel, allerdings hauptsächlich vorm Bildschirm, um die neuesten Nachrichten aufzusaugen oder uns von einem Film berieseln zu lassen.

Innere Ruhe? Fehlanzeige!
Konzentration? Oft gestört!
Nichts tun? Geht gar nicht!

Dabei können regelmäßige Meditationsübungen zu einer wahren Kraftquelle werden. Wieder zu sich selbst finden!

Wenn Sie eine Anleitung hierzu benötigen oder Ihnen ein fester gemeinsamer Termin bei der Umsetzung hilft, dann kommen Sie gerne auf mich zu.

Fehlende Anerkennung macht krank!

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Der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung ist zu tiefst menschlich.

Anerkennung ist eins von fünf weiteren Grundbedürfnissen, wie

1. Sicherheit und Geborgenheit
2. Sinn und Spiritualität
3. Bindung und Beziehung
4. Körperliches Wohlbehagen
5. Identität und
6. Anerkennung und Wertschätzung

Ein Fehlen oder mangelnde Anerkennung und Wertschätzung führt zu emotionalem Stress und stressbedingten Krankheiten, wie

°Depressionen
°Herz-Kreislauf-Erkrankungen
°Blutdruckproblemen
°Schlafproblemen
°Magenbeschwerden..

Eine verbale Anerkennung / Lob durch den Chef oder die Chefin und  Kollegen ist wichtiger als Geld; sprich als die finanzielle Würdigung der Leistungen.
Manche Arbeitgeber oder Vorgesetzten vertreten leider immer noch die Devise:
„dafür wird er ja schließlich bezahlt“ oder

„Nicht gemeckert, ist schon genug gelobt“

Dies bezieht sich aber auch auf den privaten Bereich, mangelnde Anerkennung vom Partner, von den Kindern, von den Eltern und Freunden.

Diejenigen unter uns, die schon in ihrem Elternhaus dieses Grundbedürfnis nicht, oder in nicht ausreichendem Ausmaß befriedigt bekommen haben, leiden ganz besonders darunter. Wertschätzung, Anerkennung, angenommen sein, gesehen werden, wichtig zu sein, so sein zu dürfen, wie man ist, mit all seinen Fehlern und Macken, aber auch mit seinen guten Seiten.

Aber was genau kann das mit dir machen, keine Anerkennung zu bekommen, keine Wertschätzung:

  • mangelnde Arbeitsmoral
  • Auswirkung auf die Arbeitsqualität
  • Allgemeine Unzufriedenheit
  • mangelnde soziale Anerkennung
  • das Gefühl von persönlicher Zurückweisung
  • das Gefühle von Frustration
  • deprimiert sein
  • mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • sich wenig oder nichts zutrauen, Ängste..

Ich weiß aus eigener, schmerzlicher Erfahrung von was ich hier schreibe.

Meistens stehst du dir aber mit deiner Erwartungshaltung – Wertschätzung und Anerkennung von anderen bekommen zu wollen/müssen, selbst im Weg. Das bereitet dir ziemlich viel emotionalen Stress und du wirst zunehmend dünnhäutiger und angreifbarer.

Deine Defizite können andere nicht ausgleichen und es ist auch nicht ihr Job. Vor allem, wenn du die Anerkennung und Wertschätzung schon als Kind nicht bekommen hast, solltest du dieses Muster verstehen, dass dieses innerstes Bedürfnis von deinem inneren Kind kommt. Heute bist du aber selbst für dich verantwortlich und bist nicht mehr von deinen Eltern, Großeltern oder Lehrern.. und deren Anerkennung abhängig. Heute kannst du als Erwachsener dir diese Anerkennung selbst geben und für dein inneres Kind gut sorgen, es wohlwollend annehmen mit all seinen Bedürfnissen.

Versuche dich selbst zu loben, dich selbst wert zu schätzen.

z.B. durch eine Affirmation: „Ich bin wertvoll“; „Ich bin nicht perfekt, aber einzigartig“; „Ich bin das Wichtigste in meinem Leben“….

Solltest du hierbei Unterstützung benötigen, so schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich an, ich unterstütze dich gerne.

Eine Aufforderung mutig zu leben

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Nach einer Weile lernst du den feinen Unterschied kennen zwischen dem Halten einer Hand und dem Fesseln einer Seele.

Und du lernst, dass Liebe nicht anlehnen heißt und dass Kameradschaft nicht Sicherheit bedeutet und du lernst, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.

Du beginnst deine Niederlagen zu akzeptieren mit erhobenem Haupt und offenen Augen, mit dem Anmut einer Frau oder eines Mannes, nicht mit dem Kummer eines Kindes.

Und du lernst deine Straßen auf das Heute zu bauen, weil der Boden des Morgen zu unsicher ist für Pläne und Zukünfte manchmal mitten im Flug abstürzen.

Nach einer Weile lernst du, dass selbst Sonnenschein verbrennt, wenn du zu viel davon kriegst. Deshalb, pflanze deinen eigenen Garten und schmücke deine eigene Seele, anstatt auf jemanden zu warten, der dir Blumen bringt.

Und du lernst, dass du wirklich durchhalten kannst.
Und du lernst, dass du stark bist.
Dass du wertvoll bist.
Und du lernst und lernst… Mit jedem Abschied lernst du.

Ein wunderschönes Gedicht von „Veronica Shoffstall

Ich bin auf dieses Gedicht beim Lesen eines Buches gestoßen und wollte dies gerne mit Ihnen teilen.

Je öfters ich dieses Gedicht lese, um so mehr verstehe ich, was alles in diesen Sätzen versteckt ist.

Ich hoffe ich konnte auch Sie mit diesem Gedicht ein klein wenig zum Nachdenken anregen.

Haben Sie auch schon den größten Teil Ihrer Neujahrsvorsätze über den Haufen geworfen?

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Es ist doch immer wieder das Gleiche, zu Silvester nehmen wir uns immer wieder gute Vorsätze vor, die dann schon nach wenigen Wochen der Vergangenheit angehören. Was bleibt ist meist nur das schlechte Gewissen.

Hier ein paar Tipps,  wie Du dein Ziel erreichen kannst, was dir beim Durchhalten hilft:

  • Du solltest Dich fragen ist denn dein Ziel wirklich dein Ziel? Möchtest du z.B. wirklich abnehmen und dich gesünder ernähren? Welcher Nutzen steckt denn dahinter?
  • Vor allem solltest du dein Ziel klar definieren. Abnehmen, gesünder ernähren sind vage Formulierungen. Du könntest z.B. festlegen, dass du in diesem Jahr insgesamt 6 kg abnehmen möchtest, sprich jeden Monat 0,5 kg. Genauso könntest du festlegen, dass du z.B. nur noch ein Mal pro Woche Fleisch und Fisch isst. Z.B. nur noch Freitags Fisch und Sonntags Fleisch. Die anderen Tage verzichtest du auf diese Produkte.
  • „So tun als ob“ nach Hans Vaihinger
    Stellt dir vor du hättest dein Ziel bereits erreicht, versuche dir das mit allen Sinnen vorzustellen, wie das wäre.
    Du bist 6 kg leichter; du passt wieder in dein Klamotten; der Bikini steht dir sagenhaft; die Männer drehen sich nach dir um; das joggen fällt dir leichter; du bist nicht so schnell aus der Puste; du stehst vor dem Spiegel und findest dich toll…..
  • Du solltest dafür sorgen, dass dein Umfeld dich unterstützt. Wenn du nur noch Freitags Fisch essen möchtest, solltest du das in deiner Familie kommunizieren. Es fällt dir natürlich einfacher, wenn sich der Rest der Familie auch daran hält.
    Genauso kannst du dich austricksen, wenn du erst gar keine Süßigkeiten mehr einkaufst, so sind auch keine im Haus und du kommst erst gar nicht in die Versuchung.
    Kommuniziere es auch in deinem Freundeskreis und bei deinen Arbeitskollegen und bitte sie um Unterstützung.
    Man findet im Internet genügend gesunde Pausensnacks. Z.B. https://eatsmarter.de/rezepte/energiekugeln-datteln,
    ohne zugesetzten Zucker, die Energie liefern und sättigen.
  • Praktiziere dein Vorhaben regelmäßig, erlaube dir nie mehr als 2 aufeinanderfolgende Aussetzer.
    Wenn du an einem Tag zu einem Geburtstag eingeladen bist und dein Ziel dich gesund zu ernähren übergangen hast, indem du nicht auf Kuchen, Torten, Braten mit Soße, etc. verzichtet hast, so sollte du am nächsten Tag nicht zur Einweihungsfeier deiner Kollegin gehen und dort auch Kuchen, Torten…. essen.
    Ansonsten fällt dein Gehirn wieder in die alten Gewohnheiten zurück und es ist extrem schwer den inneren Schweinehund zu überwinden und von vorne zu beginnen.
    „Don`t break the chain Methode“ von Jerry Seinfeld.
  • Motiviere dich selbst
    Notiere dir jeden Tag im Kalender, wenn du dein Ziel erreicht hast, z.B. auf Fleisch und Fisch verzichtet hast, oder dein Gewicht sich reduziert hat. Wenn du nach einiger Zeit die Haken oder Smileys im Kalender siehst, ist es eine wahnsinnige Motivation weiter zu machen.
  • Nicht alles auf einmal – Überfordere dich nicht!
    Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor, wenn du abnehmen, dich gesund ernähren, Englisch lernen, Klavierspielen lernen, ein Buch pro Woche lesen….möchtest.
    Das ist viel zu viel. Ein Schritt nach dem anderen.
    Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich ein neues Ziel etabliert hat und unser Gehirn sich daran gewöhnt hat.
    Wenn du dir zu viel vornimmst, sind meist alle Ziele zum Scheitern verurteilt.

Was bleibt ist wie geschrieben, das schlechte Gewissen es wieder einmal nicht geschafft zu haben.

Viel Erfolg bei der Umsetzung und viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir!

 

 

Ihr Bankkonto des Lebens 86.400 Sekunden

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Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie mit Ihrer Bank einen Deal vereinbart hätten. Jeden Tag überweist Ihnen Ihre Bank 86.400 Euro auf Ihr Konto. Klar, jeder Deal verpflichtet beide Vertragspartner zu etwas, so dass es Ihre Pflicht ist, das Geld heute auszugeben. Sie können also nichts ansparen, denn zum Ende des Tages wird Ihr Konto wieder auf null gestellt, um gleich darauf eine neue Überweisung zu bekommen. Es ist Ihnen auch nicht möglich, das Geld auf ein anderes Konto zu überweisen oder so etwas ähnliches, alles was Ihnen möglich ist, ist dieses Geld hier und heute in bar auszugeben.
Einen kleinen Haken hat der Vertrag noch: Er ist nur einseitig kündbar und zwar nur von Seiten der Bank. Diese hat sich also verpflichtet, Ihnen täglich aufs Neue diesen Betrag auf Ihr Konto zu überweisen, damit Sie ihn ausgeben können, wie Sie es für richtig halten. Wann allerdings damit Schluss ist, weiß nur die Bank. Jederzeit könnte es Sie treffen: Das Spiel kann aus sein und Sie stehen mit leeren Händen da.

Was würden Sie tun?

Die Frage aller Fragen lautet nun also: Was würden Sie tun? Sie würden sich vielleicht im ersten Rausch zunächst einmal alle Wünsche erfüllen, die Sie jemals hatten. Jedes Bedürfnis, das Sie in sich verspüren, wird nun endlich erfüllt. Danach kämen bestimmt die Wünsche und Bedürfnisse all Ihrer Lieben daran. Gut die Reihenfolge kann auch variieren. Wenn Ihnen und den Ihren nichts mehr einfällt, was Sie brauchen, würden Sie danach vielleicht auch wildfremden Menschen Dinge kaufen, auf jeden Fall würden Sie versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn auszunutzen, oder?

Die Bank des Lebens

Ist Ihnen bewusst, dass es diesen Vertrag tatsächlich gibt? Jeden einzelnen Tag Ihres Lebens sind Sie genau in dieser Rolle des Kunden der Bank des Lebens. Jeden Tag stellt Ihnen diese Bank genau 86.400 Sekunden Lebenszeit zur Verfügung. Einfach so, ohne Gegenleistung. Jeden Abend, wenn Sie einschlafen, wird Ihnen die Restzeit nicht einfach gutgeschrieben. Sie verfällt und am nächsten Tag geht alles wieder von vorne los. Was Sie an jedem einzelnen Ihrer Lebenstage nicht gelebt haben geht Ihnen für immer verloren – gestern ist vergangen. Auch die letzte Bedingung ist die Gleiche. Die Bank des Lebens kann jederzeit Ihr Lebenskonto auflösen – ohne Vorwarnung.

Lebenszeit

Sind Sie denn nicht auch der Meinung, dass es bei allen Verpflichtungen, Zielen und Karriereplänen auch darauf ankommt, Ihr tägliches Guthaben an Lebenszeit gewinnbringend für Sie auszugeben? Möchten Sie nicht einen Teil Ihrer 86.400 Sekunden damit verwenden, sich selbst und den Menschen in Ihrem Leben Gutes zu tun? Wünsche zu erfüllen? Bedürfnisse zu befriedigen?

Was machst du „HEUTE“ mit deinen täglichen 86400 Sekunden? 

Sind sie nicht viel mehr wert, als die gleiche Menge an Euro?

Also fang an DEIN Leben zu leben!! Und nicht gelebt zu werden!

Zu viel zu tun?

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Zurzeit betreue ich eine Klientin, die mir bereits bei unserer ersten Begegnung eine „Un“-Menge an Informationen, Aufgaben und Problemen mitgeteilt hat.

Sie wurde, während Sie mir all das erzählte, immer schneller im Reden, Ihre Stimme vibrierte zum Teil und wurde lauter. Sie wechselte die Themenbereiche so rasch, dass ich große Schwierigkeiten hatte überhaupt mitzukommen. Weiterhin bemerkte ich, dass während unserer Unterhaltung Ihr Handy ständig vibrierte und Sie immer wieder das Handy aus der Tasche nahm und kontrollierte welche Nachricht eingegangen waren. Die Frau strahlte eine extreme Unruhe aus.

Als ich Sie darauf ansprach, dass Sie so viele Themen momentan zu bearbeiten hat, dass Sie wahrscheinlich gar nicht weiß, wo Sie anfangen soll, brach Sie in Tränen aus. Ich hatte Ihr Problem erkannt und benannt.

Sie redete dann noch eine ganze Zeit weiter und benannte weitere Probleme und wiederholte aber auch schon zuvor benannte Probleme nochmals, die Sie beschäftigen.

Am Ende unserer Sitzung teilte ich Ihr wohlwollend mit, dass Sie vor einem Berg an Aufgaben steht  mit deren Bewältigung Sie momentan alleine überfordert ist. Ich teilte Ihr mit, dass Sie Ihre Probleme und Aufgaben ein wenig strukturieren sollte. Sie schaute mich fragend und überfordert an.

Ich schlug Ihr als „Hausaufgaben“ vor all diese Themen auf ein Blatt Papier zu schreiben, Punkt für Punkt. Zunächst so wie sie Ihr in den Kopf kommen, komplett ohne Bewertung.

Z.B.

  1. Arzt-Termin ausmachen
  2. Katzenklo reinigen
  3. Bügeln
  4. Post öffnen und sortieren
  5. Müll entsorgen
  6. etc.

Danach sollte Sie sich die Liste nochmals vornehmen und die einzelnen Punkte mit einer Wichtigkeit priorisieren.

Arzt-Termin ausmachen  1
Post öffnen und sortieren  2
Katzenklo reinigen  3

Etc.

In einer unserer nächsten Sitzung schlug ich Ihr vor, dass Sie für jeden erledigten Punkt sich etwas Schönes als Belohnung ausdenken sollte und diesen erledigten Punkt dick und fett durchstreicht.

Arzt-Termin ausmachen  – mit der Freundin Cafe trinken gehen

Sie erhält somit einen Anreiz und eine Belohnung für erledigte Themen und wird motiviert weitere Themenpunkte abzuarbeiten.

Der Anfang ist schwer, aber wenn man dies kontinuierlich bearbeitet wird der Berg nach und nach kleiner und überschaubarer und man bekommt wieder neue Lebensenergie.

Man hat sein Leben mit all seinen Themen wieder in der Hand und nicht umgekehrt.

Man wird wieder zum Dirigenten seines Lebens!

Sollten Sie Unterstützung bei der Bewältigung Ihres „Berges“ benötigen, ich begleite Sie gerne!

Alles hat seine Zeit

Gegensätze

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“

Aus: „PREDIGER SALOMO Kapitel 3, Vers 14“

Wenn Sie den o.g. Text lesen, wird Ihnen bewusst, dass jeweils die Gegensätze genannt werden. Beides gehört zum Leben dazu, weinen und lachen, glückliche Stunden und auch traurige.

Oft wollen wir das eine, aber das andere nicht. Das ist nicht möglich.

Was auch immer Sie zurzeit belastet, versuchen Sie die Belastungen und sich selbst nicht zu bekämpfen, sondern sie zu akzeptieren. Vielleicht indem Sie sagen:“ Ich verstehe es zur Zeit „noch“ nicht, aber es wird einen Sinn haben“. Vielleicht können Sie in Betracht ziehen, dass in diesem zurzeit „Schlechten“ etwas „Gutes“ vorborgen sein könnte, was Sie eines Tages entdecken; und dass diese Erfahrung eine Bereicherung für Ihren weiteren Lebensweg ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie freundlich mit sich und dem was jetzt ist sind.

Wenn Sie Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen benötigen, kommen Sie gerne auf mich zu, ich nehme mir Zeit für Sie.

 

Ich habe mein Herz aufgeräumt..

 

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Aus einem Blogbeitrag von „www.Tagesrandbemerkung.at“

von Friedrich Wilhelm Nietzsche über Schwierigkeiten
„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“
Ein sehr zutreffender Blogbeitrag von „Tagesrandbemerkungen.at“, wie ich aus eigener Erfahrung schreiben kann. Immer mal wieder werden alte Erinnerungen, Verletzungen, Trauer und Tränen, Vertrauensbrüche, nicht erfüllte Hoffnungen und Wünsche getriggert und mir nochmals ins Bewusstsein gerufen. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte sie entsorgen, damit mein Lebensrucksack leichter wäre. Manche Erinnerungen tun so weh, als ob sie gestern statt gefunden haben, dabei sind sie zum Teil viele Jahre her. Ich wünschte mir sie würden wenigstens verblassen und dann nicht mehr so weh tun. Es dauert immer wieder eine Zeit des neuen Verarbeitens und zum Teil des mir Vergebens.
Was ich aber immer wieder daraus lerne ist, dass mich diese Erfahrungen stärker gemacht haben. Sie sind es die mir den Antrieb in meinem Leben geben, nicht aufgeben, weiter machen, weiter kämpfen. Auf jedes Tal kommt wieder ein Gipfel! Manche Täler sind tiefer, grauer und trüber, als andere. Dafür ist das Erklimmen des nächsten Gipfels um so erfreulicher.
Jedoch sollte man aber auch bereit sein hinzuschauen, zu reflektieren, Gefühle zulassen und aushalten. Dabei kann es passieren, dass sich die in der Kindheit (über-)lebensnotwendigen Strategien (ich habe sie immer als meine Schatzkisten bezeichnet) öffnen und man damit arbeiten kann. Jedoch empfehle ich dies nicht alleine zu tun, sondern sich professionelle Hilfe zu suchen. Nicht umsonst waren es damals Strategien, die einem bewahrt haben, nicht erträgliche Situationen auszuhalten und somit dem Überleben gedient haben.
Diese Widerstandsfähigkeit der Psyche wird auch Resilienz genannt. Sie ist die Fähigkeit, äußere Lebenseinflüsse wie etwa Krisen zu bewältigen und diese als Teil der eigenen menschlichen Weiterentwicklung und Reifung zu betrachten.
Resiliente Menschen geben nicht auf, sondern richten den Blick nach vorne und schöpfen Kraft von innen (durch Akzeptanz, positiven Zuspruch, Selbstvertrauen etc.) und außen (durch nahestehende Menschen, psychologische Hilfe etc.). Die gegenwärtigen Umstände werden als das angenommen, was sie sind!
„Es ist, wie es ist!“
Sie glauben daran, auch in schweren Zeiten die Dinge selbst in der Hand zu haben. Das eigene Schicksal nicht einfach passiv und hilflos hinnehmen zu müssen, sondern es aktiv auf eine bessere Lebenssituation hin bearbeiten zu können.
In diesem Sinne werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens! Nehmen Sie ihr Leben aktiv in die Hand.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie mich gerne an.

Ich bin nicht gut (genug)!

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Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Klientin. Nennen wir Sie im folgenden Text der Einfachheit halber Beate.

Beate ist seit ca. 16 Jahre psychisch krank und versucht seit dem Ihr Leben wieder „in den Griff“ zu bekommen. Sie hat einen 15-/16-jährigen Sohn, den Sie aufgrund Ihrer Erkrankung direkt nach der Geburt in eine Pflegefamilie gegeben hat. Sie hat regelmäßig mit Ihrem Sohn Kontakt, Sie schreibt ihm regelmäßig Briefe und trifft sich auch regelmäßig mit ihm, leider jedoch nur im Beisein des Jugendamtes, was Sie sehr belastet. Sie sagte mir, dass Sie maximal 2 Minuten alleine sind.

Sie lebt in einer Wohnung alleine und versorgt sich komplett selbstständig, sprich einkaufen, kochen und die Wohnung in Ordnung halten. Wie Sie mir mitteilte, hat Sie zum Putzen manchmal keine Lust und verschiebt es dann. Was Sie für sich als Makel betrachtet. Aber mal Hand aufs Herz, wer von uns putz gerne, bzw. verschiebt das nicht auch manchmal oder gar öfters? Ist man deshalb nicht gut (genug)?

Sie sagte mir, dass Sie viele Kanten und Ecken hätte, z.B. Perfektionismus, Pünktlichkeit…. Und das Sie aufgrund dessen viele Probleme hätte.  Auch hier fragte ich Sie, ob Sie mir jemanden nennen könnte, der keine Ecken und Kanten hätte? Jeder Mensch hat mehr oder weniger Ecken und Kanten, das macht uns als Menschen aus!

Ich bekam das Gefühl, dass Beate sich nicht so annehmen und lieben kann, wie Sie ist. Dabei hatte Sie in diesen Jahren so viel erreicht, Sie hat sich Ihre Selbstständigkeit zurück erobert und möchte diese, wie Sie mir sagte, auch sehr ungern wieder aufgeben. Sie sprach davon erst im hohen Alter, wenn Sie nicht mehr kann.

Jedoch konnte Sie all das nicht für sich annehmen und als etwas Positives verbuchen. Sie ist, wie Sie sagte: “nicht gut (genug)“.

Ich stellte Ihr eine Frage: „Wie sollen andere Menschen Sie lieben, wenn Sie sich selbst nicht liebt und annimmt, wie Sie ist?“

° Sie hat nun eine Hausaufgabe mitbekommen, Sie darf in Ihr Tagebuch eintragen, was Ihr jeden Tag gelungen  ist, z.B. einen Kuchen gebacken, die Wohnung geputzt, obwohl Sie es lieber verschieben wollte, oder raus zu gehen, obwohl Sie lieber im Bett liegen geblieben wäre….

°Des Weiteren habe ich Ihr empfohlen ein Freudetagebuch zu führen, sprich ein Tagebuch in dem nur die schönen Momente eines Tages festgehalten werden. Dieses Freudetagebuch wird mehr und mehr zu einer Kraftquelle werden. Diese Idee habe ich aus dem Buch von Luise Reddemann  „Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“

„Und auch das unglücklichste Leben hat seine Sonnenstunden und seine kleinen Glücksblumen zwischen dem Sand und Gestein.“ (Hermann Hesse)

Sie können dies für sich alleine ausprobieren, sollten Sie Unterstützung benötigen, dann sprechen Sie mich gerne an!

Viel Erfolg!!

Sind Sie auch im Stress?

Stress
Wer kennt nicht das Gefühl, „im Stress“ zu sein. Jeder zweite Deutsche fühlt sich mindestens einmal in der Woche gestresst. Stress wird häufig als Krankheit der Gegenwart bezeichnet, deren Folgekosten auf über 30 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt werden.
Die Ursachen für den Stress können vielfältig sein: Sie liegen z. B. in der zunehmenden Belastung am Arbeitsplatz, am morgendlichen Stau auf dem Weg zur Arbeit, an familiären Auseinandersetzungen, am permanenten Zeitdruck oder am dauernden Lärm. Mittlerweile kennen wir nicht nur Arbeitsstress, sondern auch Beziehungsstress, Prüfungsstress und sogar Freizeitstress! Schon Grundschüler haben zuweilen volle Terminkalender und verspüren Leistungsdruck (lt. einer Studie der Universität Bielefeld 2015).
Menschen fühlen sich überfordert und reagieren gereizt, nervös, ärgerlich oder mit Niedergeschlagenheit und Ohnmacht.

Es ist wichtig zu erkennen, dass Stress zum Leben dazugehört und richtig dosiert sogar positive Aspekte aufweist: Stress spornt zu körperlichen und geistigen Höchstleistungen an und ist Basis für Erfolgserlebnisse, Glücksgefühle, Schwung und Vitalität.

Stress, als Reaktion auf Stressoren, ist eine angeborene und/oder erworbene Reaktion, die es den Menschen ermöglicht, sich schnell auf veränderte Lebensumstände einzustellen.

Wie der Einzelne auf Stressoren reagiert, ist auf das Zusammenspiel zwischen den situativen Anforderungen und der individuellen Bewertung zurückzuführen.

Menschen können objektiv gleiche Anforderungen oder Belastungen, subjektiv unterschiedlich empfinden.

Ob eine bestimmte Stress-Situation als negativ oder positiv erlebt wird, ist nicht immer vorhersehbar. Was einen gestern noch vollkommen ruhig gelassen hat, kann einen heute vollkommen aus dem Gleichgewicht werfen.

Vereinfacht dargestellt besteht Stress
aus drei
Komponenten: 

  1. Stressor (Auslöser)
    a) physisch: Schmerz, Hitze, Träume, übervoller Magen, Schichtdienst,
    Reizüberflutung, Bewegungsmangel
    b) psychisch: Partnerschaft, Familie, Umfeld, Angst, Kummer, Konflikte,
    Bedrohung, Termindruck, Fremdbestimmung, Konkurrenzkampf
    c) sozial: Leistungsanforderung, Überlastung;
    d) Arbeit: Leistungsanforderung, Überlastung, Störung (Großraumbüro)
    e) Negative Gedanken: Es allen recht machen wollen, sich als Versager fühlen,
    immer nur das Schlimmste erwarten
  2. Stressverstärker
    Motive und Einstellungen: Perfektionismus, kontrollierendes
    Verhalten, Selbstüberforderung und Ungeduld
  3. Stressreaktion
    = körperliche und/oder psychische Aktivierung
  • Zu einer aktiven Stressbewältigung gehören:
     Analyse der persönlichen Ausgangssituation

 Kennenlernen verschiedener Methoden der Stressbewältigung

 Auswahl von geeigneten Maßnahmen und Einsatz in konkreten Situationen

 Entwicklung eines persönlichen Antistressprogramms

 Laufende Überprüfung, ob die angewandten Maßnahmen wirksam bleiben

Welche Strategien hatten Sie bisher, um mit Stress besser umzugehen?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es keine Patentlösung zur Stressbewältigung gibt. Was der eine als optimale Stressbewältigungsmethode empfindet, hilft dem anderen überhaupt nicht. Was im Berufsalltag erfolgreich angewandt wird, versagt vielleicht im Familienleben.

Wichtig jedoch ist, dass Sie merken, dass Sie im Stress sind und sich durch geeignete Methoden einen Ausgleich verschaffen und nicht nach und nach in den Burnout rutschen.
Ich kann Ihr Arbeitsklima natürlich nicht verbessern, die hohe Erwartungshaltungen Ihrer Vorgesetzten nicht reduzieren oder gar familiäre Probleme lösen. Ich kann Ihnen aber Techniken mitgeben, wie Sie Ihr persönliches Umfeld wieder anders wahrnehmen können und welche Möglichkeiten es gibt, die Säulen, die Ihr Lebensfundament tragen, wieder zu stärken.

So haben Sie die Möglichkeit, wieder gelassener und selbst-bestimmter mit Ihren Sorgen und Problemen umzugehen, Ihrem Leben aktiv einen neuen Sinn zu geben und so Ihre Lebensfreude- und qualität wiederzufinden.

Werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens und lassen Sie nicht Ihr Leben von anderen dirigieren. Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auf mich zukommen! Ich nehme mir gerne Zeit für Sie!

P.S. einen Film, den ich Ihnen in diesem Zusammenhang sehr empfehlen möchte, können Sie unter folgendem Link: http://www.bueronymus.de/2018/10/02/filmtipp-der-kapitalismus-des-traums/ noch bis 07.11.2018 online ansehen.