Haben Sie auch schon den größten Teil Ihrer Neujahrsvorsätze über den Haufen geworfen?

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Es ist doch immer wieder das Gleiche, zu Silvester nehmen wir uns immer wieder gute Vorsätze vor, die dann schon nach wenigen Wochen der Vergangenheit angehören. Was bleibt ist meist nur das schlechte Gewissen.

Hier ein paar Tipps,  wie Du dein Ziel erreichen kannst, was dir beim Durchhalten hilft:

  • Du solltest Dich fragen ist denn dein Ziel wirklich dein Ziel? Möchtest du z.B. wirklich abnehmen und dich gesünder ernähren? Welcher Nutzen steckt denn dahinter?
  • Vor allem solltest du dein Ziel klar definieren. Abnehmen, gesünder ernähren sind vage Formulierungen. Du könntest z.B. festlegen, dass du in diesem Jahr insgesamt 6 kg abnehmen möchtest, sprich jeden Monat 0,5 kg. Genauso könntest du festlegen, dass du z.B. nur noch ein Mal pro Woche Fleisch und Fisch isst. Z.B. nur noch Freitags Fisch und Sonntags Fleisch. Die anderen Tage verzichtest du auf diese Produkte.
  • „So tun als ob“ nach Hans Vaihinger
    Stellt dir vor du hättest dein Ziel bereits erreicht, versuche dir das mit allen Sinnen vorzustellen, wie das wäre.
    Du bist 6 kg leichter; du passt wieder in dein Klamotten; der Bikini steht dir sagenhaft; die Männer drehen sich nach dir um; das joggen fällt dir leichter; du bist nicht so schnell aus der Puste; du stehst vor dem Spiegel und findest dich toll…..
  • Du solltest dafür sorgen, dass dein Umfeld dich unterstützt. Wenn du nur noch Freitags Fisch essen möchtest, solltest du das in deiner Familie kommunizieren. Es fällt dir natürlich einfacher, wenn sich der Rest der Familie auch daran hält.
    Genauso kannst du dich austricksen, wenn du erst gar keine Süßigkeiten mehr einkaufst, so sind auch keine im Haus und du kommst erst gar nicht in die Versuchung.
    Kommuniziere es auch in deinem Freundeskreis und bei deinen Arbeitskollegen und bitte sie um Unterstützung.
    Man findet im Internet genügend gesunde Pausensnacks. Z.B. https://eatsmarter.de/rezepte/energiekugeln-datteln,
    ohne zugesetzten Zucker, die Energie liefern und sättigen.
  • Praktiziere dein Vorhaben regelmäßig, erlaube dir nie mehr als 2 aufeinanderfolgende Aussetzer.
    Wenn du an einem Tag zu einem Geburtstag eingeladen bist und dein Ziel dich gesund zu ernähren übergangen hast, indem du nicht auf Kuchen, Torten, Braten mit Soße, etc. verzichtet hast, so sollte du am nächsten Tag nicht zur Einweihungsfeier deiner Kollegin gehen und dort auch Kuchen, Torten…. essen.
    Ansonsten fällt dein Gehirn wieder in die alten Gewohnheiten zurück und es ist extrem schwer den inneren Schweinehund zu überwinden und von vorne zu beginnen.
    „Don`t break the chain Methode“ von Jerry Seinfeld.
  • Motiviere dich selbst
    Notiere dir jeden Tag im Kalender, wenn du dein Ziel erreicht hast, z.B. auf Fleisch und Fisch verzichtet hast, oder dein Gewicht sich reduziert hat. Wenn du nach einiger Zeit die Haken oder Smileys im Kalender siehst, ist es eine wahnsinnige Motivation weiter zu machen.
  • Nicht alles auf einmal – Überfordere dich nicht!
    Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor, wenn du abnehmen, dich gesund ernähren, Englisch lernen, Klavierspielen lernen, ein Buch pro Woche lesen….möchtest.
    Das ist viel zu viel. Ein Schritt nach dem anderen.
    Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich ein neues Ziel etabliert hat und unser Gehirn sich daran gewöhnt hat.
    Wenn du dir zu viel vornimmst, sind meist alle Ziele zum Scheitern verurteilt.

Was bleibt ist wie geschrieben, das schlechte Gewissen es wieder einmal nicht geschafft zu haben.

Viel Erfolg bei der Umsetzung und viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir!

 

 

Ihr Bankkonto des Lebens 86.400 Sekunden

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Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie mit Ihrer Bank einen Deal vereinbart hätten. Jeden Tag überweist Ihnen Ihre Bank 86.400 Euro auf Ihr Konto. Klar, jeder Deal verpflichtet beide Vertragspartner zu etwas, so dass es Ihre Pflicht ist, das Geld heute auszugeben. Sie können also nichts ansparen, denn zum Ende des Tages wird Ihr Konto wieder auf null gestellt, um gleich darauf eine neue Überweisung zu bekommen. Es ist Ihnen auch nicht möglich, das Geld auf ein anderes Konto zu überweisen oder so etwas ähnliches, alles was Ihnen möglich ist, ist dieses Geld hier und heute in bar auszugeben.
Einen kleinen Haken hat der Vertrag noch: Er ist nur einseitig kündbar und zwar nur von Seiten der Bank. Diese hat sich also verpflichtet, Ihnen täglich aufs Neue diesen Betrag auf Ihr Konto zu überweisen, damit Sie ihn ausgeben können, wie Sie es für richtig halten. Wann allerdings damit Schluss ist, weiß nur die Bank. Jederzeit könnte es Sie treffen: Das Spiel kann aus sein und Sie stehen mit leeren Händen da.

Was würden Sie tun?

Die Frage aller Fragen lautet nun also: Was würden Sie tun? Sie würden sich vielleicht im ersten Rausch zunächst einmal alle Wünsche erfüllen, die Sie jemals hatten. Jedes Bedürfnis, das Sie in sich verspüren, wird nun endlich erfüllt. Danach kämen bestimmt die Wünsche und Bedürfnisse all Ihrer Lieben daran. Gut die Reihenfolge kann auch variieren. Wenn Ihnen und den Ihren nichts mehr einfällt, was Sie brauchen, würden Sie danach vielleicht auch wildfremden Menschen Dinge kaufen, auf jeden Fall würden Sie versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn auszunutzen, oder?

Die Bank des Lebens

Ist Ihnen bewusst, dass es diesen Vertrag tatsächlich gibt? Jeden einzelnen Tag Ihres Lebens sind Sie genau in dieser Rolle des Kunden der Bank des Lebens. Jeden Tag stellt Ihnen diese Bank genau 86.400 Sekunden Lebenszeit zur Verfügung. Einfach so, ohne Gegenleistung. Jeden Abend, wenn Sie einschlafen, wird Ihnen die Restzeit nicht einfach gutgeschrieben. Sie verfällt und am nächsten Tag geht alles wieder von vorne los. Was Sie an jedem einzelnen Ihrer Lebenstage nicht gelebt haben geht Ihnen für immer verloren – gestern ist vergangen. Auch die letzte Bedingung ist die Gleiche. Die Bank des Lebens kann jederzeit Ihr Lebenskonto auflösen – ohne Vorwarnung.

Lebenszeit

Sind Sie denn nicht auch der Meinung, dass es bei allen Verpflichtungen, Zielen und Karriereplänen auch darauf ankommt, Ihr tägliches Guthaben an Lebenszeit gewinnbringend für Sie auszugeben? Möchten Sie nicht einen Teil Ihrer 86.400 Sekunden damit verwenden, sich selbst und den Menschen in Ihrem Leben Gutes zu tun? Wünsche zu erfüllen? Bedürfnisse zu befriedigen?

Was machst du „HEUTE“ mit deinen täglichen 86400 Sekunden? 

Sind sie nicht viel mehr wert, als die gleiche Menge an Euro?

Also fang an DEIN Leben zu leben!! Und nicht gelebt zu werden!

Zu viel zu tun?

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Zurzeit betreue ich eine Klientin, die mir bereits bei unserer ersten Begegnung eine „Un“-Menge an Informationen, Aufgaben und Problemen mitgeteilt hat.

Sie wurde, während Sie mir all das erzählte, immer schneller im Reden, Ihre Stimme vibrierte zum Teil und wurde lauter. Sie wechselte die Themenbereiche so rasch, dass ich große Schwierigkeiten hatte überhaupt mitzukommen. Weiterhin bemerkte ich, dass während unserer Unterhaltung Ihr Handy ständig vibrierte und Sie immer wieder das Handy aus der Tasche nahm und kontrollierte welche Nachricht eingegangen waren. Die Frau strahlte eine extreme Unruhe aus.

Als ich Sie darauf ansprach, dass Sie so viele Themen momentan zu bearbeiten hat, dass Sie wahrscheinlich gar nicht weiß, wo Sie anfangen soll, brach Sie in Tränen aus. Ich hatte Ihr Problem erkannt und benannt.

Sie redete dann noch eine ganze Zeit weiter und benannte weitere Probleme und wiederholte aber auch schon zuvor benannte Probleme nochmals, die Sie beschäftigen.

Am Ende unserer Sitzung teilte ich Ihr wohlwollend mit, dass Sie vor einem Berg an Aufgaben steht  mit deren Bewältigung Sie momentan alleine überfordert ist. Ich teilte Ihr mit, dass Sie Ihre Probleme und Aufgaben ein wenig strukturieren sollte. Sie schaute mich fragend und überfordert an.

Ich schlug Ihr als „Hausaufgaben“ vor all diese Themen auf ein Blatt Papier zu schreiben, Punkt für Punkt. Zunächst so wie sie Ihr in den Kopf kommen, komplett ohne Bewertung.

Z.B.

  1. Arzt-Termin ausmachen
  2. Katzenklo reinigen
  3. Bügeln
  4. Post öffnen und sortieren
  5. Müll entsorgen
  6. etc.

Danach sollte Sie sich die Liste nochmals vornehmen und die einzelnen Punkte mit einer Wichtigkeit priorisieren.

Arzt-Termin ausmachen  1
Post öffnen und sortieren  2
Katzenklo reinigen  3

Etc.

In einer unserer nächsten Sitzung schlug ich Ihr vor, dass Sie für jeden erledigten Punkt sich etwas Schönes als Belohnung ausdenken sollte und diesen erledigten Punkt dick und fett durchstreicht.

Arzt-Termin ausmachen  – mit der Freundin Cafe trinken gehen

Sie erhält somit einen Anreiz und eine Belohnung für erledigte Themen und wird motiviert weitere Themenpunkte abzuarbeiten.

Der Anfang ist schwer, aber wenn man dies kontinuierlich bearbeitet wird der Berg nach und nach kleiner und überschaubarer und man bekommt wieder neue Lebensenergie.

Man hat sein Leben mit all seinen Themen wieder in der Hand und nicht umgekehrt.

Man wird wieder zum Dirigenten seines Lebens!

Sollten Sie Unterstützung bei der Bewältigung Ihres „Berges“ benötigen, ich begleite Sie gerne!

Alles hat seine Zeit

Gegensätze

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“

Aus: „PREDIGER SALOMO Kapitel 3, Vers 14“

Wenn Sie den o.g. Text lesen, wird Ihnen bewusst, dass jeweils die Gegensätze genannt werden. Beides gehört zum Leben dazu, weinen und lachen, glückliche Stunden und auch traurige.

Oft wollen wir das eine, aber das andere nicht. Das ist nicht möglich.

Was auch immer Sie zurzeit belastet, versuchen Sie die Belastungen und sich selbst nicht zu bekämpfen, sondern sie zu akzeptieren. Vielleicht indem Sie sagen:“ Ich verstehe es zur Zeit „noch“ nicht, aber es wird einen Sinn haben“. Vielleicht können Sie in Betracht ziehen, dass in diesem zurzeit „Schlechten“ etwas „Gutes“ vorborgen sein könnte, was Sie eines Tages entdecken; und dass diese Erfahrung eine Bereicherung für Ihren weiteren Lebensweg ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie freundlich mit sich und dem was jetzt ist sind.

Wenn Sie Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen benötigen, kommen Sie gerne auf mich zu, ich nehme mir Zeit für Sie.

 

Ich habe mein Herz aufgeräumt..

 

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Aus einem Blogbeitrag von „www.Tagesrandbemerkung.at“

von Friedrich Wilhelm Nietzsche über Schwierigkeiten
„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“
Ein sehr zutreffender Blogbeitrag von „Tagesrandbemerkungen.at“, wie ich aus eigener Erfahrung schreiben kann. Immer mal wieder werden alte Erinnerungen, Verletzungen, Trauer und Tränen, Vertrauensbrüche, nicht erfüllte Hoffnungen und Wünsche getriggert und mir nochmals ins Bewusstsein gerufen. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte sie entsorgen, damit mein Lebensrucksack leichter wäre. Manche Erinnerungen tun so weh, als ob sie gestern statt gefunden haben, dabei sind sie zum Teil viele Jahre her. Ich wünschte mir sie würden wenigstens verblassen und dann nicht mehr so weh tun. Es dauert immer wieder eine Zeit des neuen Verarbeitens und zum Teil des mir Vergebens.
Was ich aber immer wieder daraus lerne ist, dass mich diese Erfahrungen stärker gemacht haben. Sie sind es die mir den Antrieb in meinem Leben geben, nicht aufgeben, weiter machen, weiter kämpfen. Auf jedes Tal kommt wieder ein Gipfel! Manche Täler sind tiefer, grauer und trüber, als andere. Dafür ist das Erklimmen des nächsten Gipfels um so erfreulicher.
Jedoch sollte man aber auch bereit sein hinzuschauen, zu reflektieren, Gefühle zulassen und aushalten. Dabei kann es passieren, dass sich die in der Kindheit (über-)lebensnotwendigen Strategien (ich habe sie immer als meine Schatzkisten bezeichnet) öffnen und man damit arbeiten kann. Jedoch empfehle ich dies nicht alleine zu tun, sondern sich professionelle Hilfe zu suchen. Nicht umsonst waren es damals Strategien, die einem bewahrt haben, nicht erträgliche Situationen auszuhalten und somit dem Überleben gedient haben.
Diese Widerstandsfähigkeit der Psyche wird auch Resilienz genannt. Sie ist die Fähigkeit, äußere Lebenseinflüsse wie etwa Krisen zu bewältigen und diese als Teil der eigenen menschlichen Weiterentwicklung und Reifung zu betrachten.
Resiliente Menschen geben nicht auf, sondern richten den Blick nach vorne und schöpfen Kraft von innen (durch Akzeptanz, positiven Zuspruch, Selbstvertrauen etc.) und außen (durch nahestehende Menschen, psychologische Hilfe etc.). Die gegenwärtigen Umstände werden als das angenommen, was sie sind!
„Es ist, wie es ist!“
Sie glauben daran, auch in schweren Zeiten die Dinge selbst in der Hand zu haben. Das eigene Schicksal nicht einfach passiv und hilflos hinnehmen zu müssen, sondern es aktiv auf eine bessere Lebenssituation hin bearbeiten zu können.
In diesem Sinne werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens! Nehmen Sie ihr Leben aktiv in die Hand.
Wenn Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie mich gerne an.

Ich bin nicht gut (genug)!

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Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Klientin. Nennen wir Sie im folgenden Text der Einfachheit halber Beate.

Beate ist seit ca. 16 Jahre psychisch krank und versucht seit dem Ihr Leben wieder „in den Griff“ zu bekommen. Sie hat einen 15-/16-jährigen Sohn, den Sie aufgrund Ihrer Erkrankung direkt nach der Geburt in eine Pflegefamilie gegeben hat. Sie hat regelmäßig mit Ihrem Sohn Kontakt, Sie schreibt ihm regelmäßig Briefe und trifft sich auch regelmäßig mit ihm, leider jedoch nur im Beisein des Jugendamtes, was Sie sehr belastet. Sie sagte mir, dass Sie maximal 2 Minuten alleine sind.

Sie lebt in einer Wohnung alleine und versorgt sich komplett selbstständig, sprich einkaufen, kochen und die Wohnung in Ordnung halten. Wie Sie mir mitteilte, hat Sie zum Putzen manchmal keine Lust und verschiebt es dann. Was Sie für sich als Makel betrachtet. Aber mal Hand aufs Herz, wer von uns putz gerne, bzw. verschiebt das nicht auch manchmal oder gar öfters? Ist man deshalb nicht gut (genug)?

Sie sagte mir, dass Sie viele Kanten und Ecken hätte, z.B. Perfektionismus, Pünktlichkeit…. Und das Sie aufgrund dessen viele Probleme hätte.  Auch hier fragte ich Sie, ob Sie mir jemanden nennen könnte, der keine Ecken und Kanten hätte? Jeder Mensch hat mehr oder weniger Ecken und Kanten, das macht uns als Menschen aus!

Ich bekam das Gefühl, dass Beate sich nicht so annehmen und lieben kann, wie Sie ist. Dabei hatte Sie in diesen Jahren so viel erreicht, Sie hat sich Ihre Selbstständigkeit zurück erobert und möchte diese, wie Sie mir sagte, auch sehr ungern wieder aufgeben. Sie sprach davon erst im hohen Alter, wenn Sie nicht mehr kann.

Jedoch konnte Sie all das nicht für sich annehmen und als etwas Positives verbuchen. Sie ist, wie Sie sagte: “nicht gut (genug)“.

Ich stellte Ihr eine Frage: „Wie sollen andere Menschen Sie lieben, wenn Sie sich selbst nicht liebt und annimmt, wie Sie ist?“

° Sie hat nun eine Hausaufgabe mitbekommen, Sie darf in Ihr Tagebuch eintragen, was Ihr jeden Tag gelungen  ist, z.B. einen Kuchen gebacken, die Wohnung geputzt, obwohl Sie es lieber verschieben wollte, oder raus zu gehen, obwohl Sie lieber im Bett liegen geblieben wäre….

°Des Weiteren habe ich Ihr empfohlen ein Freudetagebuch zu führen, sprich ein Tagebuch in dem nur die schönen Momente eines Tages festgehalten werden. Dieses Freudetagebuch wird mehr und mehr zu einer Kraftquelle werden. Diese Idee habe ich aus dem Buch von Luise Reddemann  „Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“

„Und auch das unglücklichste Leben hat seine Sonnenstunden und seine kleinen Glücksblumen zwischen dem Sand und Gestein.“ (Hermann Hesse)

Sie können dies für sich alleine ausprobieren, sollten Sie Unterstützung benötigen, dann sprechen Sie mich gerne an!

Viel Erfolg!!

Sind Sie auch im Stress?

Stress
Wer kennt nicht das Gefühl, „im Stress“ zu sein. Jeder zweite Deutsche fühlt sich mindestens einmal in der Woche gestresst. Stress wird häufig als Krankheit der Gegenwart bezeichnet, deren Folgekosten auf über 30 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt werden.
Die Ursachen für den Stress können vielfältig sein: Sie liegen z. B. in der zunehmenden Belastung am Arbeitsplatz, am morgendlichen Stau auf dem Weg zur Arbeit, an familiären Auseinandersetzungen, am permanenten Zeitdruck oder am dauernden Lärm. Mittlerweile kennen wir nicht nur Arbeitsstress, sondern auch Beziehungsstress, Prüfungsstress und sogar Freizeitstress! Schon Grundschüler haben zuweilen volle Terminkalender und verspüren Leistungsdruck (lt. einer Studie der Universität Bielefeld 2015).
Menschen fühlen sich überfordert und reagieren gereizt, nervös, ärgerlich oder mit Niedergeschlagenheit und Ohnmacht.

Es ist wichtig zu erkennen, dass Stress zum Leben dazugehört und richtig dosiert sogar positive Aspekte aufweist: Stress spornt zu körperlichen und geistigen Höchstleistungen an und ist Basis für Erfolgserlebnisse, Glücksgefühle, Schwung und Vitalität.

Stress, als Reaktion auf Stressoren, ist eine angeborene und/oder erworbene Reaktion, die es den Menschen ermöglicht, sich schnell auf veränderte Lebensumstände einzustellen.

Wie der Einzelne auf Stressoren reagiert, ist auf das Zusammenspiel zwischen den situativen Anforderungen und der individuellen Bewertung zurückzuführen.

Menschen können objektiv gleiche Anforderungen oder Belastungen, subjektiv unterschiedlich empfinden.

Ob eine bestimmte Stress-Situation als negativ oder positiv erlebt wird, ist nicht immer vorhersehbar. Was einen gestern noch vollkommen ruhig gelassen hat, kann einen heute vollkommen aus dem Gleichgewicht werfen.

Vereinfacht dargestellt besteht Stress
aus drei
Komponenten: 

  1. Stressor (Auslöser)
    a) physisch: Schmerz, Hitze, Träume, übervoller Magen, Schichtdienst,
    Reizüberflutung, Bewegungsmangel
    b) psychisch: Partnerschaft, Familie, Umfeld, Angst, Kummer, Konflikte,
    Bedrohung, Termindruck, Fremdbestimmung, Konkurrenzkampf
    c) sozial: Leistungsanforderung, Überlastung;
    d) Arbeit: Leistungsanforderung, Überlastung, Störung (Großraumbüro)
    e) Negative Gedanken: Es allen recht machen wollen, sich als Versager fühlen,
    immer nur das Schlimmste erwarten
  2. Stressverstärker
    Motive und Einstellungen: Perfektionismus, kontrollierendes
    Verhalten, Selbstüberforderung und Ungeduld
  3. Stressreaktion
    = körperliche und/oder psychische Aktivierung
  • Zu einer aktiven Stressbewältigung gehören:
     Analyse der persönlichen Ausgangssituation

 Kennenlernen verschiedener Methoden der Stressbewältigung

 Auswahl von geeigneten Maßnahmen und Einsatz in konkreten Situationen

 Entwicklung eines persönlichen Antistressprogramms

 Laufende Überprüfung, ob die angewandten Maßnahmen wirksam bleiben

Welche Strategien hatten Sie bisher, um mit Stress besser umzugehen?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es keine Patentlösung zur Stressbewältigung gibt. Was der eine als optimale Stressbewältigungsmethode empfindet, hilft dem anderen überhaupt nicht. Was im Berufsalltag erfolgreich angewandt wird, versagt vielleicht im Familienleben.

Wichtig jedoch ist, dass Sie merken, dass Sie im Stress sind und sich durch geeignete Methoden einen Ausgleich verschaffen und nicht nach und nach in den Burnout rutschen.
Ich kann Ihr Arbeitsklima natürlich nicht verbessern, die hohe Erwartungshaltungen Ihrer Vorgesetzten nicht reduzieren oder gar familiäre Probleme lösen. Ich kann Ihnen aber Techniken mitgeben, wie Sie Ihr persönliches Umfeld wieder anders wahrnehmen können und welche Möglichkeiten es gibt, die Säulen, die Ihr Lebensfundament tragen, wieder zu stärken.

So haben Sie die Möglichkeit, wieder gelassener und selbst-bestimmter mit Ihren Sorgen und Problemen umzugehen, Ihrem Leben aktiv einen neuen Sinn zu geben und so Ihre Lebensfreude- und qualität wiederzufinden.

Werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens und lassen Sie nicht Ihr Leben von anderen dirigieren. Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auf mich zukommen! Ich nehme mir gerne Zeit für Sie!

P.S. einen Film, den ich Ihnen in diesem Zusammenhang sehr empfehlen möchte, können Sie unter folgendem Link: http://www.bueronymus.de/2018/10/02/filmtipp-der-kapitalismus-des-traums/ noch bis 07.11.2018 online ansehen.

Die Liebe des Lebens verloren?!

divorce-619195_1920Ich hatte vor kurzem eine sehr interessante und beeindruckende, aber auch sehr traurige Sitzung mit einer Klientin.

Die Frau hatte sich vor vielen Jahren in einen Mann verliebt, wie sie mir berichtete, war das der Mann ihres Lebens. Er trug sie auf Händen, was ihr aus ihrem bisherigen Leben, vor allem aus ihrer Kindheit völlig unbekannt war. Er las ihr die Wünsche von den Lippen ab, wie man so schön sagt.
Als Beispiel gab es immer frische Blumen auf dem Tisch. In der Kindheit hingegen wurde sie von ihren Eltern nicht gesehen, geschweige denn ihr Tun anerkannt oder wertgeschätzt. Sie wurde verbal, vor allem von ihrer Mutter, bis ins Tiefste verletzt.

Diese Frau hat sich einen Beruf ausgesucht, bei dem sie anderen Menschen helfen kann. Sie bekommt  sowohl von ihren Kolleginnen und Kollegen, als auch von ihren „Patienten“ viel Anerkennung, Lob und Wertschätzung, was sie innerlich (be)stärkt und aufbaut und ihr die Bestätigung gibt, nach der sie sich so viele Jahre gesehnt hatte.  Die Gefahr dabei ist jedoch, dass man die eigenen Grenzen nicht beachtet und sich übernimmt; förmlich ausbrennt bei seiner Arbeit und der damit verbundenen Anerkennung.

Vor ein paar Jahren hatte sie dann auch einen burnout. Sie hat in der darauf folgenden Zeit gelernt, „NEIN“ zu sagen und auf ihre eigenen Grenzen zu hören. Das war kein leichter Weg und sie wird immer wieder auf die Probe gestellt.

Durch das Aufgehen in ihrer Arbeit hat sie überhaupt nicht bemerkt, wie es ihrem „Traummann“ ging. ER bekam nicht die notwendige Bestätigung bei seiner Arbeit. Ganz im Gegenteil, der Druck, psychischer Druck und Leistungsdruck, wurden immer größer. Zu Hause wurde er und auch sein Tun von seiner völlig überarbeiteten Partnerin nicht gesehen. Somit bekam er weder bei der Arbeit, noch von seiner Ehefrau die Anerkennung und Wertschätzung, die auch er gebraucht hätte.

Aus meiner Erfahrung können die wenigsten Männer ihre Wünsche und Sehnsüchte, Gefühle, Sorgen, Kummer, all das, was ihnen auf dem Herzen liegt, nicht oder nur ganz selten äußern.

Leider kam dann eine neue Frau ins Spiel, die ihm all das gab, wonach auch er sich gesehnt hatte.

Rückblickend kamen meiner Klientin bei diesem Gespräch und meinen vielen Nachfragen öfters die Tränen in die Augen. Aus diesem Blickwinkel hatte sie das Ende der Beziehung bisher nicht gesehen.  Aus dem „Schuft“, der sich eine Affäre „sucht“, mit der er ein neues Leben aufbaut, verbunden mit den ganzen Gefühlen wie Wut, Hass, Ärger, Trauer…. kam es zu dem Gedanken über den liebenswerten Menschen, der er einmal für sie war.

Nehmen Sie sich Zeit auch Ihre Partnerschaft zu pflegen und zu sehen,

-Wie geht es dem anderen?

-Was braucht der andere gerade?

-Was belastet ihn oder die Partnerschaft?

-Welche Wünsche und Sehnsüchte hat er oder sie?

Beachten Sie dabei, dass Frauen oft eine allerbeste Freundin haben, mit der sie über all das sprechen können. Männer sprechen über solche Themen mit ihren Freunden eher selten.

Eine Partnerschaft /Beziehung/ Ehe ist schnell zerstört. Wie lange braucht es dann wieder, jemanden Neues zu finden, Vertrauen aufzubauen und den Schlüssel zum Herzen dem anderen zu übergeben.

Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, um eventuell auch einen anderen Blickwinkel zu bekommen, kommen Sie gerne auf mich zu. Ich nehme mir gerne Zeit für SIE.

Sehnsüchtiges Warten auf eine SMS

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Bei einem kürzlich geführten Gespräch kam folgende Thematik zur Sprache:

Eine Klientin litt darunter, dass Sie ständig auf Ihr Handy schauen musste, ob die ersehnte SMS  eingegangen war. Ihre Gedanken kreisten fast ausschließlich um dieses Thema. Sie konnte sich nur schwer zu etwas anderem motivieren. Wenn dann die SMS kam, war sie entweder viel zu kurz, oder enthielt mehr Emojis oder enthielt nur ein, für Sie nicht aussagekräftiges Bild. Sie litt sehr unter dieser Thematik. Sie hat dies mit Gefühlen wie:

„ich bin nicht interessant genug“,

„ich bin es nicht wert“,

„ich bin nicht liebenswert“,

„man(n) (wert)schätz mich nicht“, verbunden.

Kennen Sie das auch, Sie warten auf eine SMS und sie kommt nicht, oder aus Ihrer Sicht viel zu spät oder die Antwort, der Kommentar sind alles andere als befriedigend.

Sie fühlen sich sehr bescheiden.

Es zieht sie förmlich runter.

Sie fühlen sich abhängig.

Sie haben Angst vor dieser Abhängigkeit.

Sie sind unglücklich und traurig.

Alles erscheint grau und trüb und mit wenig Sinn und Freude verbunden.

Sie fragen sich, „Wie komme ich da wieder raus, was mache ich da gerade für einen Blödsinn? Wie schaffe ich es mich selbst glücklich zu machen? Mich selbst als die wichtigste Person in meinem Leben zu schätzen?“

Geht es Ihnen manchmal genauso? Welche Gefühle kommen bei Ihnen noch ins Spiel? Wie gehen Sie damit um?

Sie dürfen gerne auf mich zukommen, ich unterstütze und begleite Sie gerne in dieser Lebensphase, damit SIE Ihr Leben leben und zum Dirigenten Ihres Lebens werden.

Sprechen Sie mich an!

Haben die alten Glaubenssätze noch Gültigkeit?

du bis wundervollHeute habe ich mal wieder etwas dazu gelernt.

Glaubenssätze, die bei mir, wie im Gehirn eintätowiert sind/waren:

 

  • „Schau mal, wie du rum läufst, Was sollen denn die Nachbarn von uns denken?“
  • „Das kriegst du eh nicht hin.“
  • „Du bist nicht gut genug“
  • „Du musst dich nur genügend anstrengen, dann bist du etwas wert, dann wirst du
    wertgeschätzt, dann hat man dich lieb“
  • „So lange du die Füße unter meinen Tisch stellst….“
  • „Stell dich nicht so an“

Gehören diese Glaubenssätze heute noch zu mir, NEIN!

Sie schränken mich in meinem Leben enorm ein.

Als Beispiel „ Was sollen denn die Nachbarn denken?“ Sie werden eh etwas über mich denken, vielleicht positiv, vielleicht negativ, vielleicht interpretieren sie noch etwas dazu? Aber das bin nicht ich. Das ist das Gespinst meiner Nachbarn. Ich möchte ICH sein, ich möchte frei sein, ich möchte mein Leben leben, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was denken die anderen über mich!

Meine wirklichen Freunde akzeptieren mich so, wie ich bin!

Bei denjenigen, bei denen ich mich anstrengen muss, um einen Wert zu haben, wertgeschätzt zu werden, gesehen und geachtet zu werden, vielleicht auch geliebt zu werden, das sind Menschen, die kenne ich vielleicht, aber das sind auf jeden Fall keine Freunde.

Wenn man als Kind immer wieder der Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern nachgehechelt hat und sie selten oder gar nicht bekommen hat, so hat man häufig ein Muster entwickelt, eine Art Überlebensstrategie, da man als Kind ja abhängig ist von seinen Eltern.
Ein Muster unter welchen Voraussetzung man ein klein bisschen Liebe, Aufmerksamkeit und/oder Zuwendung bekommt. Leider haben viele Menschen dieses Muster häufig mit ins Erwachsenenleben mitgenommen und begeben sich so in eine Abhängigkeit vom Partner, von anderen Menschen. Diese Beziehungen sind selten gesund.

Mein Ausbilder beim Psychosynthese Counselling Hans Piron hat während den Workshops sehr häufig erwähnt, „Du hast die Macht und die Kraft dich selbst glücklich zu machen!“

Auch Sie haben diese Macht und Kraft und sind für ihr eigenes Glück verantwortlich!

Werden Sie zum Dirigenten Ihres Lebens und lassen Sie nicht Ihr Leben von anderen dirigieren.

Ich habe z.B. eine Affirmation die mich jeden Tag daran erinnert

Du bist wundervoll – Vergiss das nie!“

Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, können Sie gerne auf mich zukommen!